Darmflora aufbauen: Ernährung -Lebensmittel & Präbiotika | Polyphenole

Die alltägliche Ernährung ist das A und O, um die Darmflora aufzubauen und intakt und – nicht zu vergessen – vielfältig zu halten. Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie viele verschiedene Darmbakterien es gibt, kannst du in meinem Blogartikel „Darmflora Analyse“ eine Liste finden. Es sind eben nicht nur die Milchsäurebakterien und Bifidobakterien, die zu einer intakten Darmflora gehören. Es gibt wesentlich mehr und man kann diese nur mit der richtigen Ernährung vermehren. Es gibt Nahrungsergänzungsmittel mit sekundären Pflanzenstoffen und bekanntlich auch Präbiotika & Probiotika, die einem dabei helfen können, die Darmflora aufzubauen.

Aber wie kommt es, dass gerade ich, der seinen Darm erfolgreich aufgebaut hatte und damit seine chronische Sinusitis losgeworden ist, nun wieder mit so einem Blogartikel um die Ecke kommt? Die Ernährungssünde „Low Carb mit High Protein“ war es. Macht das nie dauerhaft!

Muskelaufbau mit gleichzeitigem Abnehmen bedeutet viele Proteine und möglichst keine Kohlenhydrate, da diese ja zu energiereich sind. Natürlich isst man dann tierisches Eiweiß, das schmeckt besser! Und Low Carb und viele tierische Eiweiße über eine längere Zeit? Der größte Fehler für den Darm.

Irgendwann merkte ich, dass ich schlechter schlief und die Stuhlkonsistenz nicht mehr so fest war, wie sie sein sollte. Die Darmflora Analyse von BIOMES (Blogartikel „Darmflora Analyse„) war eindeutig. Ich hatte zu viele Proteobakterien (Proteobakterien metabolisieren Proteine) und auch Clostridien (Fäulnisbakterien). Zu den Proteobakterien wurde im Testergebnis erwähnt, dass diese grundsätzlich zum menschlichen Darm-Mikrobiom gehören, aber da es einige schädliche Genossen darunter geben soll, man doch die Anzahl gering halten möge.

Zum Glück erhält man von BIOMES direkt auch Empfehlungen mit entsprechenden Rezepten etc.. Und diese Empfehlungen waren überraschend: Nicht nur die Standards wie präbiotische Lebensmittel und Probiotika, sondern auch und vor allem Polyphenole, Bitterstoffe & Co. sollte ich zu mir nehmen. Das erinnerte mich an meine Recherchen zu dem Buch „Schlank mit Darm„, in dem aber nicht so eindringlich auf Polyphenole in ihrer Gesamtheit hingewiesen wurde, zumindest soweit ich mich daran erinnern kann.

Nichtsdestotrotz wollte ich auch weiterhin Proteine zu mir nehmen. Die braucht man ja auch, vor allem wenn man Sport treibt. Also entwickelte ich für mich die Theorie, dass man durch proteinreiche Ernährung durchaus alle Proteobakterien vermehrt, aber durch Polyphenole und mithilfe der „guten“ Darmbakterien die „bösen“ Proteobakterien gehemmt werden und nur die nicht pathogenen Proteobakterien sich vermehren.

Nach dieser Erkenntnis habe ich das Projekt Low Carb übrigens für immer ad acta gelegt. Abnehmen ist jetzt schwieriger, aber man hat länger etwas davon. Auf Low Carb zu verzichten, muss ja nicht High Carb bedeuten.

Man kann sich definitiv auch proteinreich ernähren, ohne die Darmflora in eine Dysbiose zu stürzen.

Mein neues Credo

Meine Ernährung muss:

  • Die guten Darmbakterien füttern und gesund halten.
  • Die bösen Darmbakterien abtöten oder zumindest hemmen.

Und das dauerhaft und nicht nur als Kur.

Zunächst habe ich mich auf die Suche begeben, wie ich möglichst effizient, schnell und mit wenig Aufwand möglichst viel für meine „guten“ Darmbakterien tun konnte. Vieles wird euch aus meinen anderen Blogartikeln bekannt sein. Einige Neuerungen gibt es.

Die Wege, die ich damals für mich gefunden habe, um meine Darmflora aufzubauen, waren zwar gut, aber die Erde dreht sich weiter. Die Wissenschaft interessiert sich mittlerweile sehr für das Thema und es wird stark in diese Richtung geforscht. Regelmäßig werden Studien veröffentlicht und verschiedene Autoren veröffentlichen diese Erkenntnisse. Mal gucken, was da noch kommt.

Bis ich neue Erkenntnisse habe, werde ich mich an das halten, was ich hier für euch aufschreibe. Neue Infos werde ich gerne mit euch teilen!

Im folgenden Abschnitt folgen erst mal meine „Geheimtipps„, mit denen man schnelle Erfolge erhält, wenn man gerade akut Probleme mit der Darmflora hat. Im späteren Abschnitt gehe ich auf meine Ernährung im Allgemeinen ein.

Übrigens kamen die ERFOLGE, also ein wohlgeformter Stuhl und ein erholsamer Schlaf durch die Maßnahmen, die ich hier erläutere, viel schneller als durch die Darmreinigung und die Darmfloracocktails etc., die ich in meinen alten Blogartikeln erläutere. Es hat damals alles geklappt, aber die Wirkung von Polyphenolen ist einfach der Wahnsinn. Wenn ich damals das Wissen von heute gehabt hätte, wäre ich meine chronische Sinusitis (Chronische Sinusitis Heilung) wahrscheinlich viel schneller losgeworden. Davon bin ich überzeugt!

Es lohnt sich also, auf dem Laufenden zu bleiben und immer weiter zu verfolgen, was die Wissenschaft bezüglich „Darm-Mikrobiom“ für neue Erkenntnisse parat hält.

Ich habe die folgenden Inhalte ausgelagert, bitte klicke einfach auf die Überschriften und Sie führen dich zum passenden Blogartikel!

Darmflora-Booster, Polyphenol-Bomben & Natürliche Antibiotika

Getränke, Tee & Kräuter

Cistus incanus (Zistrosen) – Meine Darmflora Tee

Grüner Tee

Cranberrysaft

Kakao / Edelbitterschokolade

Vitalstoffkonzentrate

Verschiedene Präbiotika

Kurzkettige Fettsäuren

Darmflora-Cocktail

Gewürze

Natürliche Antibiotika

Ätherische Öle wie Oregano Öl

Cistus incanus

Darmflora Ernährung

Obst und Gemüse

Gemüse

Fermentiertes Gemüse

Obst

Dunkle Beeren
Fruktoseintoleranz

Getreide

Präbiotika- und Proteinzufuhr: Hülsenfrüchte, Sojaprodukte wie Tofu / Nüsse

Soja und Tofu

Sojajoghurt
In Kombination mit Haferflocken & Co.
Haferflocken mit Sojamilch

Nüsse

Kreatin

Insekten?

Alkoholisches

Rotwein
Dunkles Bier

Fett

Süßen

Polyole

Zuckeralkohole wie Sorbit, Xylit, Mannit und Maltit

Xylit

Yakonsyrup

Wann essen?

Wie essen?

Gut kauen

Nach dem Essen Oregano Öl nicht vergessen

Präbiotisch Trinken

Anti-Präbiotika / Anti-Probiotika

Milchfett

Proteine

Kurz und bündig: Schädlich für die Darmflora

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