Meine Erfahrung: Behandlung meiner chronischen Sinusitis

Wie ich meine chronische Sinusitis geheilt habe? Beginnen wir am Anfang: Meine Erfahrung mit chronischer Sinusitis begann 2003. Ich war ein (wie ich dachte) gesunder Student und von solchen Dingen wie Sinusitis geschweige denn chronischer Sinusitis hatte ich bis dato im Endeffekt nichts gewusst. Das Wort Schnupfen war mir ein Begriff. Den hatte ich höchstens einmal im Jahr und dann auch nur für eine Woche. Im Nachhinein: Man war das ne geniale Zeit, vor Gesundheit strotzend weit entfernt von einer chronischen Sinusitis. Aber schleichend änderte sich mein Zustand. Das Gemeine? „Schleichend“ merkt man nicht. Aber am Ende hatte ich Erfolg bei meiner Behandlung der chronischen Sinusitis. Eines hat mich meine Erfahrung gelehrt: Niemals aufgeben.

Es war in der kalt feuchten Jahreszeit Herbst, genauer im November. Beim Joggen bemerkte ich, dass ununterbrochen relativ flüssiger Schleim aus meiner Nase lief. Ich habe dem keine Bedeutung beigemessen. Morgens Husten. Ich schob es darauf, dass mein Körper sich selbst reinigen wollte, denn ich hatte gerade mit dem Rauchen aufgehört.

Bronchitis

Irgendwann bemerkte ich ein Stechen in der linken Brust. Verdammt, habe ich etwas am Herzen? Jeder andere wäre schon viel früher mit dem anhaltenden Husten und Schnupfen zum Arzt gegangen. Ich hielt mich für unzerbrechlich. Ich konsultierte die nächste Allgemeinmedizinerin in der Nähe (ich hatte keinen Hausarzt), um die Symptome abzuklären. Diagnose: Bronchitis,

Therapie:

  • Antibiotikum
  • Schleimlöser
  • Ruhe (1 Woche krank geschrieben)

Die Schmerzen in der Brust gingen weg, Husten und Schnupfen blieben. Na ja, egal. Herz gesund. Was soll schon sein, wird schon weg gehen.

Akute Sinusitis

Bämm! Ich wachte etwa 2 Wochen nach der Bronchitis mit extremen Kopfschmerzen auf und hatte eine Stimme wie Gonzo von den Muppets. Will sagen: Ich sprach extrem nasal.

Symptome meiner Sinusitis

  • Kopfschmerzen
  • Extreme Kopfschmerzen, wenn ich den Kopf vorne überbeugte. Ich hätte schreien können.
  • KEIN Geruchssinn. 0,0000 Komma Nix.
  • So viel Rotze kam gar nicht raus. Es saß alles fest in meinen Nebenhöhlen. Es lief immer noch relativ wässrig aus der Nase.

Diagnose: Sinusitis maxillaris (Kieferhöhlen)

Ab zum HNO-Arzt, der die Diagnose Sinusitis maxillaris stellte. Der Standard unter den Sinusitis-Erkrankungen. Die Kieferhöhlen sitzen direkt hinter der Nase. Also wenn man links und rechts von der Nase auf die Wangen drückt, dann sind darunter die Kieferhöhlen.

Ich hatte Vertrauen zu dem HNO. Die Praxis war modern und der HNO hatte mir in der Schulzeit mal mein linkes Trommelfell wieder zusammengeflickt, nachdem mir ein Salto vom Ein-Meter-Brett missglückte und mein Ohr mit voller Wucht auf Wasseroberfläche aufkam. Ein Profi-Schulmediziner. Er würde mir helfen.

Erste Behandlung

  • Antibiotikum
  • Nasenspray (unbedingt die Belüftung sicher stellen)
  • Sinupret
  • Inhalieren mit Soledum

Nach einer Woche ging ich wieder zum HNO-Arzt und meldete ihm, dass die Sinusitis nicht besser geworden ist, aber ich dafür sehr dünne Durchfälle hatte. Seine Antwort: „Die Bakterien machen wir platt!“ … mit noch mehr Antibiotika.

Chronische Sinusitis

Ab da war es doch schon chronisch, bzw. eigentlich von Anfang an, denn man wird nicht einfach so, so krank.

Zweite Behandlung

  • 1 Woche Breitbandantibiotikum
  • Nasenspray
  • Sinupret
  • Inhalieren (Ich lernte den Macholdt-Kolben kennen.)

Dritte Behandlung

  • 2 Wochen Breitbandantibiotikum
  • Nasenspray
  • Kortison Nasenspray
  • Sinupret
  • Inhalieren

Allergietest: Der Pricktest zeigte den Standard; Pollen, Hausstaub. Diese Allergien waren in meiner Familie weit verbreitet, aber ich hatte nie Probleme damit. So plötzlich auf einmal doch? Ich bin mir bis heute sicher, dass es nichts damit zu tun haben konnte. Meine Geduld war am Ende, denn meine Durchfälle waren nun mittlerweile blutig. Ich wechselte den Arzt.

Chronische Sinusitis und Homöopathie

Frau Dr. HNO war sehr mitfühlend und ich sollte mit Kalium Bichromicum das erste homöopathische Mittel meiner Karriere als chronisch Kranker nehmen. Im Internet werden folgende homöopathische Mittel gegen chronische Sinusitis genannt, nur ein Auszug:

Homöopathische Mittel bei chronischer Sinusitis

  • Allium Cepa
  • Euphrasia officinalis
  • Sabadilla
  • Nux vomica
  • Luffa operculata
  • Kalium bichromicum
  • Hydrastis canadensis
  • Mercurius solubilis
  • Pulsatilla pratensis
  • Silicea

Alle nehmen? Falsch. Man muss das Richtige für sich finden. Schafft man das alleine? Bei Homöopathie sollte man einen Homöopathen zu Rate ziehen, wenn man nicht gerade ein Standardmittel oder ein Komplexmittel einnimmt!

Aber nun zurück zu meiner Geschichte:

Kortison gegen chronische Sinusitis?

Bestimmt nicht! Aber es musste schnell gehen, denn eine wichtige Klausur stand bevor, ich musste unbedingt lernen und die Klausur bei voller Leistungsfähigkeit schreiben. Ich bat um eine Chemiekeule, damit ich die Klausur nicht um 3 Monate verschieben musste. Symptome unterdrücken, das war mein Plan.

Die Chemiekeulen

  • Antibiotikum
  • Kortison
  • Kortison Nasenspray (Das war gar nicht so übel)

Nebenbei erwähnt: Ich fing an, mir die Nase zu spülen. Aber dazu später mehr …

Chronische Sinusitis mit Operation heilen?

Ein CT bestätigte die Vermutung meiner HNO-Ärztin, dass meine Kieferhöhlen komplett zugewachsen und demnach komplett dicht waren und operiert werden mussten. Komplettsanierung, das bedeutet, dass es nicht nur ein paar Nasenpolypen waren, die die Nasennebenhöhlengänge so sehr verstopften, dass das Nasensekret nicht ablaufen konnte.

Erfahrungen anderer mit chronischer Sinusitis

In Zeiten des Internets macht man doch nicht einfach das, was ein Arzt einem sagt. :-) „Google it!“ dachte ich mir. Irgendwie bist du, der das hier gerade liest, ja auch hierher gekommen, oder?

Es gab folgende Erfahrungen mit Operationen bei einer chronischen Sinusitis:

  • Bei einem kleinen Teil der Patienten: Heilung der chronischen Sinusitis
  • Bei dem größten Teil: Vorübergehende „Heilung“, für mindestens 1 Jahr, dann kam die chronische Sinusitis wieder.
  • Bei dem zweitgrößten Teil der Patienten: Die Chronische Sinusitis kam sofort zurück.

Bei den Aussichten auf Erfolg(?) kam eine Operation für mich nicht in Frage. Ich wollte die Ursache der chronischen Sinusitis finden. Einen OP-Termin hatte ich bereits, aber mein Ziel war, bis zu dem OP-Termin eine Alternative zur Heilung meiner chronischen Sinusitis finden und den Termin dann abzusagen.

Chronische Sinusitis mit Naturheilkunde heilen?

Ich machte meine ersten Schritte mit der Entsäuerung meines Körpers mit Alkala N und gesunder Ernährung. Gleichzeitig die Idee, dass ich ja aufgrund der Antibiotika-Eskapaden einen Darmpilz haben könnte: Candida Albicans. Ich ließ auch Zucker und Weißmehl weg und irgendwie ging es mir immer besser. Dann habe ich mir Symbioflor (zuerst Pro dann 1&2) besorgt und habe es mir nach Gutdünken einverleibt, denn ich wusste nun, dass ich nach den ganzen Antibiotikabehandlungen meine Darmflora wieder aufbauen musste.

Der OP-Termin kam immer näher und ich musste mir professionelle Hilfe besorgen. Ich wollte nicht alleine entscheiden, auf eine wichtige OP zu verzichten. Es soll ja auch diverse Risiken bei Nichtbehandlung einer SInusitis geben. Ich fand eine Ärztin (Internistin / allgemeine Medizinerin), die sich auch mit Naturheilverfahren auskannte. Ich erzählte ihr meine Horror-Story und auch sie riet mir von der OP ab. Eine Stuhlflora-Analyse zeigte: Kein Candida. Ich glaubte dem nicht. Candida solle ja punktuell in „Nestern“ im Darm sein. So, dass Proben negativ sind, obwohl der Darm eigentlich befallen ist. Aus heutiger Sicht frage ich mich, warum sie nicht eine komplette Stuhlanalyse hat machen lassen? Ich hatte ja keine Ahnung, dass es auch Clostridien gibt, im Internet war überall von Candida Albicans die Rede .. egal. Im Internet wird über alles informiert, aber man muss es selbst finden. Schwierig, wenn man nicht weiß, wonach man suchen soll. Meine Behandlung bei Frau Dr. internistische Allgemeinmedizinerin mit starkem Hang zu Naturheilverfahren:

Behandlung

  • Akupunktur
  • Homöopathie
  • Probiotika
  • Sinupret
  • Gesunde Ernährung
  • Basenpulver

Chronische Sinusitis seit Jahren

Mir ging es immer besser. Der Geruchssinn kam wieder. Ich war um die Operation herum gekommen, aber richtig ausheilen wollte die chronische Sinusitis nicht. 3-4 mal im Jahr hatte ich eine akute Sinusitis, die ich nur noch ohne Antibiotika behandelte. Um Antibiotika zu vermeiden, verzichtete ich auf Arztbesuche. Mein Stuhlgang verbesserte sich langsam, aber wurde noch lange nicht wieder normal. Ich hatte meine chronische Sinusitis mittlerweile seit Jahren, aber weitestgehend im Griff.

Über eine OP der Nebenhöhlen hatte ich immer wieder nachgedacht.

Auffällig war, dass ich auch vermehrt mit Schuppenflechte zu kämpfen hatte. Es war also noch lange nicht ausgestanden. Denn Hautkrankheiten sollen ihre Ursache ebenso im Darm haben. Mein Vertrauen zu den Ärzten war komplett verloren gegangen und so machte ich mich weiterhin selbst schlau.

Ich zweifelte mittlerweile daran, dass ich die chronische Sinusitis irgendwann richtig loswerden würde. Ich wollte wieder normal leben, ohne andauernd auf meine Ernährung zu achten oder irgendwelche Pillen zu schlucken. Ich wollte nicht aufgeben.

Ich las Bücher über

Ich habe viele Nahrungsmittel weggelassen, um Nahrungsmittelintoleranzen/-allergien auszuschließen. Ich habe 1 Woche Heilfasten betrieben, und und und.

Dysbiose

Irgendwann dachte ich darüber nach, doch mal zu einem Heilpraktiker zu gehen. Die Behandlung beim Heilpraktiker bestand aus „einem offenen Ohr“, Homöopathie und Akupunktur. Er hatte leider kaum Ahnung vom Darm. Aber ich bestand darauf, eine Stuhlprobe einzuschicken und meine Darmflora analysieren zu lassen. Ergebnis: Zu wenig Bifidos, viel zu viel Clostridium sp.

„Bingo!“ dachte ich. Das muss es sein. Zumindest erklärte es auch meinen breiigen Stuhl.

Die Ernährungsumstellung und Probiotika nach Empfehlung des Analyse-Instituts reichten aber nicht aus oder ich war nicht konsequent und ausdauernd genug, es wurde nicht besser. Heißt: Der letzte Schritt zur gänzlichen Heilung meiner chronischen Sinusitis und der Normalisierung meines Stuhlgang fehlte. Weiter recherchieren.

Die Heilung meiner chronischen Sinusitis

Die folgenden Maßnahmen habe ich immer wieder über einen längeren Zeitraum durchgeführt. Natürlich bekomme ich immer noch hin und wieder mal einen Schnupfen oder eine ganz leichte Sinusitis. Aber der Geruchssinn war nie mehr wieder komplett weg und die Sinusitis heilt auch wieder komplett und schneller als damals aus. Dass es bei mir zur Heilung geführt hat, heißt allerdings nicht, dass es bei jedem zur Heilung führt.

Ursachen bekämpfen

  • Dünndarmflora und eine normale Verdauung wiederherstellen: Darmsanierung Anleitung
    Die Verdauung funktioniert wieder. Nährstoffe werden wieder normal aufgenommen. Durch diese Maßnahme hatte ich den stärksten Gesundheitsschub. Das Oregano Öl, das ich zur Darmreinigung verwendet habe hemmt laut Studien nicht nur Clostridien sondern auch Candida. (Wirkung des Oregano Öls)
  • Um die Verdauung bzw. den Darm weiter zu entlasten, ist es sinnvoll, abends wenig zu essen. Vor allem nicht zu spät und wenig Kohlenhydrate und nur leicht verdauliches essen! Die Hormonausschüttung des sogenannten Dinner Cancellings führt zu einer besseren Regeneration des Körpers, daher habe ich auch dieses durchgeführt. Mehr dazu hier: Dinner Cancelling Erfahrungen
  • Dickdarmflora aufbauen: Darmflora aufbauen mit Präbiotika und Probiotika
  • Wasser trinken und dazu passend salzig essen, wenn einem danach ist. (Wenn ein Arzt einem eine salzarme Diät verschrieben hat, ist dem Folge zu leisten!)
    Das ist natürlich nur so lange nötig, wie der Stuhlgang nicht normal funktioniert. Mein Schlaf verbesserte sich und wurde erholsamer.
  • Entsäuerung des Körpers
    Verdauungsenzyme funktionieren nur richtig, wenn der PH-Wert stimmt. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass der Körper nicht nur über die Haut sondern vor allem auch über die Schleimhäute Säuren ausscheidet. Auch hierdurch bemerkte ich eine bessere Schlafqualität.
  • Mitochondrientherapie
    • Gesunde Ernährung ist das A&O
    • Sport
  • Zinkmangel schwächt das Immunsystem. Zinkmangel begünstigt Infektionen und somit auch eine chronische SInusitis.

Symptome direkt bekämpfen

Die Chronische Sinusitis / Nebenhöhlenentzündung

Chronische Nebenhöhlenentzündung und die Psyche

Es gibt immer einen Zusammenhang zwischen Körper und Geist. Aber vor allem der Ausdruck „die Nase voll haben“ wurde schon zu einer Zeit verwendet, zu der die Psyche als Ursache für körperliche Erkrankungen noch lange nicht im Fokus der Schulmedizin war. Aber nicht zuletzt der Reizdarm ist ein Ausdruck der Verbindung unserer Psyche mit dem Darm und zwar über viel Nervenbahnen. Stress kann also die Darmflora verschlechtern. Eine Dysbiose der Darmflora kann also auch durch Stress verursacht werden und somit eine chronische Sinusitis begünstigen. Die Psyche selbst lässt sich durch Psychopharmaka beeinflussen. Unsere Psyche ist also chemisch beeinflussbar und unsere Psyche ist somit Teil unseres Körpers.

Chronische Sinusitis & Sport

Sport ist gut für das Immunsystem. Leichter Ausdauersport an der frischen Luft, mit Ausnahmen: Sehr kalte und trockene Luft ist nicht sehr ratsam für Sinusitis-Geplagte.

Hausmittel gegen Chronische Sinusitis

Alle eben genannten Hausmittel machen Sinn. Aber Hausmittel sind vor allem bei akuten Erkrankungen wirksam. Bei chronischen Erkrankungen wie der chronischen Sinusitis sind die Ursachen tiefer im Körper zu suchen:

  • Übersäuerung
  • Darmflora

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90 Gedanken zu “Meine Erfahrung: Behandlung meiner chronischen Sinusitis”

  1. Einen ähnlichen Beschwerdenweg bin ich auch gegangen bzw gehe ich immer noch.
    Ich nehme seit vielen Monaten probiotika ein und habe meine Ernährung komplett umgestellt, nachdem Candida festgestellt wurde, leider keine Besserung
    Ständig Infekte, die wieder mit Antibiotika bekämpft werden müssen, weil mein Immunsystem das allein nicht mehr schafft.
    Ich bin am verzweifeln.
    Kompliment für deinen Bericht.
    Genau der richtige Weg den du eingeschlagen hast! Bei 98 Prozent aller Menschen hilft dieser Weg zur Genesung und Heilung- leider nicht bei mir.
    LG

    • Hallo Tanja, hallo Philipp,
      ich leide auch seit Jahren an entzündeten Kieferhöhlen. Mein Immunsystem ist so schwach, dass mein Körper es nicht schafft, diese Entzündung zu bekämpfen. Somit muss ich leider oft Antibiotika einnehmen. Mittlerweile hilft nicht mal Antibiotika gegen die Entzündung bzw. die Bakterien.
      Trotz einer fast 4 monatigen Ausleitung von Candida Pilzen durch Flosamenschalen, Bentonit, Chlorella Algen, Ernährung ohne Zucker und Weißmehl, Aufbau mit Lavita, 2 Liter Casa Sana Darmreinigung und Symbioflor wie auch symbolact, keine Besserung. Stuhlgang ist zwar von breiig auf fest übergegangen, aber ansonsten keinerlei Veränderung. Ich bin total verzweifelt. Fühle mich nur noch schlapp, kann kaum meinen Haushalt bewältigen oder mit meinem kleinen Sohn mal Fußball spielen. Habt ihr nicht noch einen Tip für mich was ich machen kann?
      Großes Kompliment an Philipp für diese tolle Seite!
      LG Tanja

      • Hi Tanja,

        wann hast du denn deinen letzten Darmflorastatus machen lassen? Sind da vielleicht nicht doch auch Clostridien im Spiel bzw. im Darm? Isst du sehr viel Obst? Fruktose bindet Tryptophan an sich. Aus Tryptophan werden Serotonin und Melatonin hergestellt. Wenn man keine Fruktose verträgt, wird nicht genug Tryptophan aufgenommen. Resultat: Zu wenig erholsamer Schlaf. Ein belasteter Darm hat Probleme, Fruktose zu resorbieren. Hast du das mal ausprobiert?

        Allergien? Sonstige Intoleranzen? Tagebuch über Essen/Trinken?

        LG und gute Besserung,
        Philipp

    • Hi Philipp, danke für die Therapiehilfe !

      Ich würde gerne wissen, wie lange du mit dem Oregano-Öl täglich inhaliert hast. Ich habe deinen empfohlenen Kolben gekauft und plane jeden Tag zweimal 5min lang mit jeweils einem Tropfen Oregano-Öl zu inhalieren. Zusätzlich habe ich noch den Soledum Inhalator gekauft und werde weitere 5min mit Soledum, Eukalyptus und dem Oregano inhalieren. Komme also auf 15min jeden Tag(3x5min). Ist das zu viel/wenig nach deiner Erfahrung?

      Mich würde auch sehr interessieren, wie lange hast du insgesamt inhaliert – als über welchen Zeitraum?

      Dann habe ich noch eine Frage zum Basenpulver- ich werde es nach deiner Empfehlung austesten und habe dafür einen Zeitraum von 5-6 Wochen geplant. Sollte man es dann absetzen oder geringere Mengen weiternehmen ?

      Und meine letzte Frage- wie lange hast du insgesamt für deine Therapie gebraucht? ich vermute mal, es werden viele Monate gewesen sein.

      Liebe Grüße und danke für deine Hilfe.

      • Hi Joe,

        nach meiner Erfahrung kann man nicht häufig genug inhalieren. Den Kolben habe ich immer verwendet, wenn die Nase dicht war (heute noch, bei einem akuten Schnupfen). Allerdings sollte man auch realistisch an die Angelegenheit gehen. So häufig wie nötig, damit man sich besser fühlt, und es dein Alltag zulässt.

        Was die Entsäuerung betrifft, habe ich es so lange gemacht, bis ich mich besser gefühlt habe, und das auch immer wieder. Für einen erholsamen Schlaf nehme ich heute noch fast jeden Abend zum Schlafengehen 2 Bullrich Vital bzw. heute heißen sie ja Säure Basen Balance. Leistungssportler verwenden, so weit ich informiert bin, auch Basenpulver, um ihren Mineralstoffhaushalt auszugleichen.

        Zu deiner letzten Frage: Viele Monate bis Jahre. Ich habe ja immer wieder alles mögliche ausprobiert und viel experimentiert. Das mache ich heute noch. In meinem Blog habe ich konzentriert meine hilfreichsten Maßnahmen niedergeschrieben. Am Wichtigsten erscheint mir die Darmsanierung und die Entsäuerung.

        LG und viel Erfolg!
        Philipp

    • Hallo Philipp, nachdem ich deinen Bericht gelesen habe, muss ich sagen, habe ich mich exakt wiedergefunden, das hätte alles von mir sein können, ich habe jetzt fünf Jahre eine ganz schlimme beidseitige Sinusitis maxillaris gehabt, konnte nichts mehr riechen ,nichts mehr schmecken, nicht mehr gut hören auf dem linken Ohr, das war zu!!
      Habe auch alles ausprobiert, über Darmsanierung und Spülungen, Vitamin D Aufnahme und so weiter und so weiter…. bin dann letzten Endes an Krebs erkrankt, ich denke, dass mein geschwächtes Immunsystem dazu beigetragen hat, dass ich mich gegen den Krebs nicht wehren konnte und habe dann noch auf diese Sinusitis eine Chemotherapie draufgesetzt bekommen, habe dann nach der Therapie, alle meine wurzelbehandelten Zähne ziehen lassen und bin auch mit kolloidalem Silber und anderen Dingen an die Sache rangegangen und muss sagen, dass ich jetzt, nach fünf Jahren…
      nachdem alle wurzelbehandelten Zähne rausgezogen wurden, geheilt bin, ich habe wieder Geruchsinn, Geschmack, ich höre wieder gut, mein Allgemeinzustand ist in Ordnung, ich bin nicht mehr so erschöpft !
      Ich kann jedem nur dazu raten, schaut auf die Zähne, die Zähne sind die Verursacher für eine nicht abklingende Sinusitis, in welcher Form auch immer, ich habe mir immer gedacht, man muss doch die Ursache finden und nicht nur die Symptome behandeln! Es ist so viel mehr, es ist Übersäuerung, es ist zu wenig Vitamin D und am Ende sind es auch noch entzündete tote Zähne- also Leute Kopf hoch!! ES gibt einen Weg da raus!

      • Daniela, dem kann ich mich nur anschließen. Hatte auch einen Wurzelbehandelten Zahn. Den habe ich ziehen lassen nach sieben Jahren Quälerei und nun brauche ich seit dem kein Antibiotika. Leider habe ich aber immer noch Probleme wenn ich liege. Dann schwillt die Nasenschleimhaut an. Asperin hilft gut, gerade wenn man mal ausschläft….aber ich wäre auch froh wenn es ganz weg wäre. Ich hatte schon mal zwei Jahre Ruhe, nur eine Hormontherapie hat das wieder ins schwanken gebracht.

    • Hallo, mich würde sehr interessieren Oregano-Öl für meine chronische Sinusitis zu verwenden. Können Sie mir einen Tipp geben welches empfehlenswert ist?
      Lg Christina

  2. Ich hatte im März eine sinusitis und die jetzt aber abgeheilt ist und seid dem keinen Geruchssinn mehr. Ist das normal,
    Liebe Grüße

  3. Ach ja… Keine allergie. Medikamente, Antibiotika cortison nasenspray und cortison Tabletten. Keinen Erfolg. Eine leichte schwellung an der unteren nasenmuschel ist zu sehen. Ct und röntgen ohne Befund.

  4. Hallo ich nochmal. War jetzt beim ct. Der Befund lautet Zeichen wie bei einer chronischen sinusitis maxillaris links. Aber die Bilder sagt mein Arzt sehen relativ gut aus. Eine gute belüftung, keine krumme nasenscheidewand, außer vermehrte schleimhautschwellung der Unteren nasenmuschel und zirkuläre schleimhautschwellung links sinus maxillaris. Keine spiegelbildung. Ich verstehe das nicht. Kann ja sein das ich durch den Infekt den Sinn verloren habe

  5. Hallo Philipp

    Zuerst einmal Danke für die gute Website.

    Kurze Frage: Wie lange ist es bei Dir gegangen, wo du einen Effekt von der Darmsanierung bei deiner Sinusitis gespürt hast? Bin mittendrin und spüre keine Veränderung (Sorry Geduld ist nicht meine Stärke).

    Mit besten Grüssen
    Diego

    P.S. Allenfalls generell von Interesse für Essensumstellung mit Rezepten:
    https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Nasennebenhoehlenentzuendung-erkennen-und-behandeln,sinusitis102.html

    • Hi Diego,

      das hat relativ lang gedauert, aber eine bestimmte Zeit kann ich dir nicht nennen, es ging auf und ab, aber Schritt für Schritt wurde es immer besser. Vor allem war es aber nicht nur die Darmsanierung sondern auch Wasser trinken, Dinner Cancelling, Entsäuerung etc. etc., ich habe ja in meiner Verzweiflung alles Mögliche ausprobiert. Am Ende war es wohl die Kombi, die geholfen hat, wobei die Darmsanierung einen großen Anteil hatte. Also Geduld. Aber vielleicht hat die Sinusitis bei dir ja auch eine andere Ursache?

      VG und gute Besserung,
      Philipp

  6. Danke. Ja kann schon sein. Bild passt aber ganz gut. Habe vor vier Jahren angefangen mehr Sport zu machen und so mehr Zucker, Pasta und Eiweiße gegessen. Danach jedes Jahr eine akute Sinusitis bis es seit Dezember 2016 geblieben ist. Vorher kannte ich dies nicht und bin in den 40igern.

  7. Hallo Philipp,

    Vielen Dank für diese tolle Seite ! wirklich das Beste, was ich gefunden habe. War auch Student und die Krankheit hat mich total aus dem Leben gerissen. Ich leide jetzt seit 2 Jahren, wobei das erste Jahr überhaupt nicht klar war, was ich überhaupt habe und ich daher auch nicht richtig dagegen vorgehen konnte. Ich war so deprimiert, dass ich sogar suizidale Gedanken hatte. Das ist vorbei, ich werde jetzt erst recht für mein Leben kämpfen und alles auf die Heilung ausrichten.

    Nach erfolgloser Cortison Behandlung (5 Monate) habe ich eine OP machen lassen (Nasenscheidenwand, Verkleinerung der Nasenmuscheln, leichte Weitung der Zugänge zum besseren Sekretabfluss) Jetzt kann ich wieder recht gut atmen, habe aber immer noch chronisch entzündliche Schleimhäute und den gleichen sehr störenden Postnasal Trip, der meine Lebensqualität am meisten einschränkt. Zusätzlich habe ich eine Haustaubmilben Allergie, die sehr belastend ist, weil die Allergene echt überall vorkommen. Ich stelle mir gerade eine Therapie mit deinen Tipps zusammen und wollte das noch um einige Ideen ergänzen, damit wirklich alles abgedeckt ist und andere zu Selbsttherapie weiter animiert werden.

    1.Es gibt eine Bakteriophagen Therapie, die von Mikrobiologen schon erfolgreich getestet wurde, aber aufgrund ihrer Einfachheit von der Pharmaindustrie total vernachlässigt wird in der Forschung. Dabei werden natürliche Virenkulturen eingespült, die sich auf ganz spezifische Bakterienstämme stürzen und nur diese auffressen. Sind diese Stämme zerstört, werden die Viren inaktiv und verschwinden bzw. werden ausgeschwemmt. Leider gibt es das in Deutschland kaum. Damit kann theoretisch auch Patienten geholfen werden, die superresistente Keime in sich tragen, die immun sind gegen Antibiotika.

    2.Propolis (konzentriertes Bienenharz) – (Alternativ auch Honigkulturen) zum Inhalieren und Spülen haben eine sehr starke antibiotische, antiviraler und antimykotischer Wirkung. Und sind Antibiotika auch auf jeden Fall vorzuziehen.

    3.Gleiches gilt für kolloidales Silber als natürliche und viel bessere Alternative zum Antibiotikum bei akuten Ausbrüchen/Phasen. Dabei werden viele gesunde Keimkulturen nicht zerstört. Ich habe damit zwei Kehlkopfentzündungen als Sekundärerkrankung geheilt. Angeblich kann man damit auch Spülungen machen, aber das habe ich noch nicht getestet und keinerlei Erfahrung damit. Wollte es nur mal erwähnen, weil so viele zu schnell Antibiotika greifen und damit viel Schaden im Körper anrichten.

    4. Meeresklima. Durch die ständige Salzluft sollen die Schleimhäute stark beruhigt werden und die Entzündungen werden eingedämmt. Werde das jetzt für einige Monate testen begleitend zu den anderen Maßnahmen.

    5.Vitamin C ist ja bekannt, genauso wichtig ist aber hochdosiertes Vitamin D(3). Man weiß inzwischen, dass dieses Sonnenvitamin eine Schlüsselrolle für das Immunsystem (auch bei der Krebsbekämpfung) spielt und die Dosis in den Vitamin Präparaten viel zu NIEDRIG ist, um wirklich zu helfen. Wenn man nicht gerade im Süden Europas lebt, haben die meisten Menschen einen Mangel an Vitamin D und sollten es ergänzend einnehmen, bis dieser wieder ausgeglichen ist. Meine Dosis beträgt zwischen 3000-6000 IE am Tag momentan. Viele in Deutschland sagen, das sei viel zu hoch, aber der Körper kann bis zu 15000 pro Tag bilden. 800-1000 IE wie in den Nahrungsmittelergänzungen sind VIEL zu wenig und in den USA sind die Empfehlungen auch bei 4000 IE. Es muss mit K2 ergänzt werden, um optimal zu wirken ( bei K2 reicht eine niedrige Dosierung).

    Nochmals vielen Dank für deinen Beitrag und ich hoffe auch, meine Erwähnungen sind irgendwie nützlich gewesen. Grüße aus dem Schwarzwald und an alle anderen, GUTE BESSERUNG!Wir müssen unsere Psyche auf Genesung ausrichten und wirklich konsequent eine holistische Therapie aufstellen und anwenden.

    • Hallo Johann,

      vielen Dank für deinen informativen Kommentar. Ich bin mir sicher, dass er anderen helfen wird. Ich habe mich wirklich sehr gefreut.

      Vitamin D nehme ich auch regelmäßig ein. Von den Bakteriophagen habe ich auch gelesen. Aufgrund der Antibiotika als Allheilmittel hat man im Westen die Forschung eingestellt, während man im Osten am Ball geblieben ist.

      Mit kolloidalem Silber muss ich mich wohl endlich mal auseinandersetzen. Es hat zu Anfang für mich sehr nach Hokus Pokus geklungen, aber wie heißt es so schön: Wer heilt, hat Recht! Und man liest sehr häufig davon. Ist die Anwendung schwierig? Muss man viel beachten?

      VG und gute Besserung!
      Philipp

  8. Hi ihr alle,

    seit langer Zeit habe ich mich nun doch wieder ans googeln gewagt, bisher muss sich sagen, habe ich leider keine hilfreichen Seiten finden können. Wie einige hier hatte ich vor der Erkrankung, man kann schon fast sagen -keinerlei- gesundheitliche Probleme. Fließschnupfen und Kopfschmerzen sowie damit einhergehende Müdigkeit und Niedergeschlagenheit haben etwa ein Jahr vor dem Abi eingesetzt. Keiner von drei HNO Ärzten konnte mir wirklich weiter helfen. Ich war bei indischer Akupunktur, einer Heilpraktikerin mit Augenanalyse, Eigenblutbehandlung, nochmals Akupunktur, ging regelmäßig zu Ärzten, die auch mir etliche Allergien diagnostizierten, die ich im Alltag jedoch nicht bemerkte, auf die ich trotzdem desensibilisiert wurde und konnte keine Besserung verzeichnen. Ich konnte nicht mehr Autofahren, da der Schnupfen sehr beeinträchtigend war. Mein Geruchs- und Geschmackssinn verabschiedeten sich. Einer der HNO-Ärzte meinte, da ich kein Freund von Schule und Lernen, sowie Menschenmassen bin, dass sich die Symptome legen werden, sobald ich mich von der dauerhaft arbeitsintensiven und unangenehmen Situation verabschiede. Tatsächlich wurde es -auch heute noch- bei Entspannung besser. Da ich aber anschließend erst eine Ausbildung und nun ein Studium angefangen habe, kann ich nicht von Besserung sprechen. Ich wurde nun zum zweiten Mal operiert, da sich das Gewebe sehr schnell nachbildet. Bei mir ist es allerdings eine chronische polypöse Pansinusitis, d.h. alle vier Kopfhöhlen sind betroffen und „wachsen“ regelmäßig zu. Zusätzlich wird die Atmung durch Polypen erschwert. Ich bin noch immer nicht auf die Lösung des Problems gekommen, es nimmt sich dem Problem auch kein Arzt an. Bisher war ich nun auch beim Neurologen, da, wie sich später herausstellte, die Sinne und das Gleichgewicht durch den erhöhten Kopfdruck in Mitleidenschaft gezogen werden. Mein Problem ist, dass ich mittlerweile die Hoffnung langsam verliere. Niemand in meinem Umfeld kann die Situation nachempfinden. Mir fällt es schwer am normalen „jungen“ Leben teilzunehmen. Neben fehlenden Sinnen musste ich das singen aufgeben, Yoga und andere Sportarten fallen mir durch Kopfüber-Bewegungen sehr schwer, weil sie recht schmerzhaft sind, Sommertage sind bei mir schlimmer als kühle. Ich bin oft müde und schlapp. Natürlich auch öfter schlecht gelaunt, da ich die Energie nicht aufbringe, wie sie für mein Alter normal wäre.
    Das einzige was mir bisher geholfen hat, sofern etwas bei bereits zugewucherten Kopfhöhlen noch anschlagen kann war: Wachhypnose, Osteopathie mit Cranio Sacrale (für die Psyche) und am effektivsten Ernährung nach TCM =Traditionell Chinesische Medizin. Hier wird der Ernährungstyp ausgelotet und allgemeine Nahrungsmittel mit ihrer Wirkung auf den Körper ausgewählt. Mir wurde gesagt, dass Milch(-produkte), Weizen und Scharfes gerade für dieses Krankheitsbild schlecht seien. Milch fördert die Schleimproduktion. Chili, Ingwer o.ä. sind thermisch warme Nahrungsmittel, die einer vorhandenen Entzündung zu viel Grundlage bieten, …. usw. Mit dieser Ernährung konnte ich bisher die besten Erfolge erzielen. Sie achtet ebenfalls auf die Darmflora. Leider ist es jedoch recht aufwendig und ich bin jetzt aufs Ende meines Studiums wieder davon abgekommen. Mein Arzt schwört auf Antibiotika und Cortison. Mit Cortison ist es auch schlagartig besser. Bei einer Augenuntersuchung wurde nun, laut Arzt aufgrund des hohen Cortison-Konsumes, eine Anlage zum Grauen Star festgestellt.
    Ich könnte endlos so weiter erzählen.
    Ich hätte auch noch ein Paar Fragen, vielleicht weiß das ja jemand von euch..:
    Ist Sauna gut oder die Hitze eher schlecht?
    Komischerweise habe ich das Gefühl es bekommt mir gut, wohin gegen mir, wie gesagt, die Hitze im Alltag zu schaffen macht. (mir wurde auch zur Lockerung durch Durchblutungsanregung eine Bestrahlung mit der Rotlichtlampe empfohlen, bevor ich Inhaliere (Pari-Sinus). Jeden früh spüle ich mit Salzwasser.)
    Seit etwa einem Jahr habe ich mich zum joggen durchgerungen, um mir einen Ausgleich zu schaffen, aber auch um das Immunsystem etc. in Schwung zu bringen. Durch die Erschütterungen ist es jedoch oft sehr unangenehm. Gibt es Erfahrungen, ist es Krankheits lindernd oder fördernd?
    Was macht ihr an Tagen, an denen ihr definitiv frei von Beschwerden sein müsst, oder was nehmt ihr mit in den Urlaub?

    Herzliche Grüße und schnelle, gute Linderung
    Silke

    • Oh, mit das Wichtigste habe ich vergessen. Der bisher genannte Auslöser ist eine ASS-Intoleranz. Insgesamt führt das zur Samter-Trias: Sinusitis, ASS (Diclu, IBU) Intoleranz und Asthma

      • Hallo Silke
        Mir tut joggen gut. Denke neben den Hormonausschüttungen, löst sich m.A. der Schleim; auch durch die Erschütterungen.
        Auch Wärme finde ich durchaus angenehm.
        Ich mache vieles was hier Philipp schreibt, daneben nehme ich noch Kurkuma-, Brokkoli- und Omega 3-Kapseln sowie Ceres Kapuzinerkresse und Ceres Holunder (alles gegen Entzündungen, Infekte). Auch Kortisonspray nehme ich noch, in der Hoffnung, dass die Höhlen besser durchlüftet werden (oftmals falsch angewendet (habe ihn auch monatelang falsch angewendet, bis ich HNO gewechselt habe; da gibt es Riesen-Unterschiede in der Kompetenz): nach unten schauen und mit dem Spray in der linken Hand in rechte Nasenloch, danach wechseln). Manuka Honig habe ich mir soeben noch bestellt…
        Mir geht es langsam, aber stetig besser. Kann auch wieder etwas riechen und es kommt etwas weniger Schleim.
        In die Ferien, nehme ich alles Einfache mit… eine kleine Apotheke. Und aufpassen beim Fliegen, dies kann sehr schmerzhaft sein. Allenfalls neben Kortisonspray auch klassischen Nasenspray verwenden um alles zu öffnen und stetig Kaugummi kauen.

        Also vor allem: nicht aufgeben! Und gute Besserung!
        Diego

      • Ich bin so glücklich endlich mal was vernünftiges zu lesen. Seit 5 Monaten laufe ich mit einer chron sinusitis rum im mrt klar zu sehen li alles dicht ich merke es besonders beim Rennen oder bei Erschütterungen mir tut der Oberkörper und die Zähne weh nasal spreche ich auch auf und ab und nase ist aber meisten relativ frei merke aber wie es hinten läuft im hals. Und dazu dann der husten. 2x Antibiotika und Spray und spüllung ohne Erfolg. Jetzt bin ich aber motiviert der Naturheilkunde zu vertraue aber eine Frage wie hoch sind die ganzen kosten die Stuhl Untersuchungen sind ja keine kassen Leistungen LG

  9. Hey Philipp. Vielen Dank für die schnelle Antwort.
    Jahre??? Ich bin jetzt drei Monate dabei und bin schon ziemlich verzweifelt. Mein Geruchssinn ist dadurch sehr stark eingeschränkt.Mit dem essen klappt es mal mehr mal weniger vom Geschmack her. Das mit den Sinnen belastet mich am meisten. Habe des öfteren Kopfschmerzen und oft das gefühl ich habe einen kloß im Hals. Zwischendurch auch mal Husten. Mit gelben Sekret. Seit etwa drei Monaten nehme ich mometason nasenspray hilft leider nicht. Eine prednisolon stoßtherapie hat mir den Geruchssinn auch nicht wieder gebracht. Vielleicht braucht es noch einen Anlauf. Dienstag war ich beim ct. Beide kieferhöhlen kräftig entzündet. Sinupret nasenduschen und cortison nasenspray helfen mir nicht. Seid ca zwei Wochen habe ich mit symbioflor 1 begonnen aber leider auch noch keine Besserung. Was kann ich denn noch tun damit es endlich besser wird? Du schreibst von Jahren… Oh mein Gott ???? daran will ich nicht denken
    Liebe Grüße Luca

    • Was ich dagegen getan habe, steht alles oben! ^
      Ich habe meinem Körper damals wohl eine lange Zeit zu viel zugemutet und habe die Quittung bekommen. Statt meinem Körper etwas „Gutes“ zu tun, hatte mein HNO entschieden, ihm noch mehr zu schaden, indem er mir Unmengen Antibiotika verschrieben hatte. Alles streng nach Lehrbuch.

      Eine Darmflora wird bei einem Säugling auch erst langsam aufgebaut. Warum sollte es bei Erwachsenen schneller gehen? Durchhalten, auf den Körper hören, Ursachenforschung und und und. Meine Maßnahmen stehen oben! :-)

      Gute Besserung, man kann es schaffen!
      LG
      Philipp

  10. Danke für diesen Beitrag. Ich plage mich seit fast 3 Jahrzehnten damit herum und habe 2017 den Kampf gegen die Sinusitis maximilaris angesagt :-) Ernährungsumstellung, Bioresonanztherapie, Entgiftungskur, Ostheopathie habe ich bereits auf meiner Liste. Zur Zeit versuche ich DMSO Nasentropfen (DIY). Kleine Miniminierfolge habe ich erzielt, aber das große Ganze wird noch dauern. Als nächstes folgt eine Entsäuerung… Ach ja, Vitamin D kann ich empfehlen und mit Schüssler und Co. kenne ich mich auch schon aus :-)

  11. Hallo Philipp… Deine Seite ist wirklich sehr interessant und vor allem mit wichtigen Infos. Danke dafür. Aber meine Frage wäre, kann eine chronische sinusitis wirklich mit lang anhaltenden Geruchsverlusst einhergehen? Weil das plagt mich am meisten.ganz liebe Grüße aneta

  12. Hallo Philipp.. Erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort. Meine Frage wäre noch ob sich bei dir der geruchssinn langsam zurück gebildet hat oder kam der mit einem Schlag zurück?
    Liebe Grüße aneta

    • Mal mehr, mal weniger. Mal ging es mir gut, mal weniger. Was von meinen ganzen Maßnahmen wann wirkte, ist schwierig herauszufinden. Insgesamt kann ich mich aber als geheilt bezeichnen. Mein Geruchssinn ist voll wieder da. Es wurde Schritt für Schritt immer besser.

  13. Hallo Philipp

    Auch ich bin ein Opfer chronischer Sinusitis.
    Mein Doktor meinte anhand dem CT hätte ich das schon seit 10 Jahren oder noch länger. Er würde mir umgehend zu einer kurzen OP raten, welche ich dann aber dankend abgelehnt habe.
    Ich habe alles mögliche ausprobiert, auch das kolloidales Silber in unterschiedlichen Stärken, ohne Erfolg.

    Nun habe ich vor 3 Tagen angefangen mit der Apfel Essig Kur und täglich mind. 3-4 Liter Wasser zu trinken.
    Hast Du das evtl. auch mal ausprobiert?

    LG Marco

    • Hi Marco,

      nein, das habe ich nicht ausprobiert, bin aber immer offen für Neues. Wie läuft das ab? Was ist die Idee dahinter? Ich würde mich über einen Bericht freuen, inwiefern sich deine Sinusitis dadurch verbessert?

      LG und gute Besserung,
      Philipp

  14. Hi Philipp

    Danke schön!

    Es wird Bio naturtrüber Apfelessig unpasteurisiert mit Wasser verdünnt.
    Damit das ganze trinkbar ist, mische ich noch etwas Himbeer Essig dazu :-) Es soll den Körper entgiften, entsäuern und viele Bakterien und Keime werden abgetötet und es soll den Schleim in den Nebenhöhlen verflüssigen.
    Dann das über den ganzen Tag verteilt trinken.
    Momentan habe ich die Reaktion dass das Sekret in allen Farben rausgespült wird wenn ich mit Salzwasser spüle.
    Seit heute auch ganz flüssiges hellbraunes Sekret welches, wie ich mal gelesen habe, von der chronischen Sinusitis sein könnte.
    Das grüne und gelbe ist von der momentanen Entzündung.

    Auf alle Fälle werde ich weiter berichten.

    LG Marco

  15. Endlich mal ein Bericht, der kein „Gratis E-Book“ oder nur Werbung ist. Ich habe mit einer Frau darüber gesprochen, die in Guatemala mit Einheimischen gelebt hat. Sie empfiehlt mir folgende Kur:

    4 EL Apfelessig und 1 TL Natron in Lauwarmem Wasser auflösen. Jeweils 30Min vor Frühstück und Abendessen trinken.

    2x täglich jeweils 1 TL Kurkuma, Ingwer und Cayennepfeffer in lauwarmem wasser trinken.

    KEIN Zucker,
    KEIN Gluten,
    KEINe Milchprodukte.

    2x täglich Guduchitabletten nehmen (rein pflanzlich, stärkt das Immunsystem)

    Über den Tag verteilt Klettenwurzeltee trinken (stinkt bestialisch).

    Ich werde das mal anfangen.

  16. Vielen Dank für diese motivierende Geschichte. Wie viele meiner Vorredner hier, leide auch ich seit mehreren Jahren an vergleichbaren Symptomen.

    Kurz zu meiner Geschichte. Wann genau die Symptome begonnen haben kann ich nicht genau erläutern. Es begann irgendwo 2009 durch einen Verkehrsunfall bei dem ich einen Schlag bekommen hatte. Dadurch hatte ich vermehrt Kopf schmerzen. Dies führte zu komischen Gedanken. Was ist der Grund für diesen Schmerz? Wie werde ich ihn los? So begann die Ärzte Odysee.
    Dabei wurden MRT´s vom Kopf gemacht, die allesamt unauffällig waren. Dann wurde auf die Haltung geachtet, die Wirbelsäule wurde gecheckt, die Hüfte wurde auf eine Schiefstellung korrigiert. Alles mehr oder weniger ohne eindeutigen Befund.
    Ich spreche hier von einem Zeitrahmen von mittlerweile 5-6 Jahren.

    Eine Erkältung hatte ich schon jedes Jahr einmal aber es war nicht so schlimm das man es ins Auge hätte fassen müssen.

    Nachdem ich dann eine Kur mit Anti-Depressiva durch hatte, welches komplett sinnlos war, da es mir nur verschrieben wurde da es ja gegen Spannungskopfschmerzen helfen soll, kam mein Ärztin drauf die Nebenhöhlen etwas genauer anzusehen. Gesagt getan, nachdem CT -Termin wurde eine Verengung gefunden und ein Polyp sollte entfernt werden. Jung und dumm wie ich war lies ich diesen Eingriff machen.
    Da es schon eine Zeit lang her ist kann ich mich nicht mehr daran erinnern wie lange das Gefühl nach dieser Operation gut war. Da ich es nicht mehr weiß kann es nicht so lange geholfen haben. Andersrum glaube ich sogar, dass mir die dadurch enstandene Narbe in den Schleimhäuten mehr Probleme bereitet als die Operation geholfen hat.

    Okay weiter im Text.
    Mittlerweile hatte ich zu studieren begonnen. Der Nasendruck und Druck um die Augen war ein ständiger Begleiter. Es blieb immer in einem Maße das man damit umgehen konnte. Jedoch merkte ich bei stressigen Situationen, dass ich denen nicht mehr so gewachsen war wie vorher. Da man ständig eine gewisse Kraft damit verbraucht sich seine Symptome „loszudenken“.

    Also die psychische Belastung die von dieser Krankheit(die lt. Ärzten ja keine ist, weil die Nasennebenhöhlen ja frei sind) ausgeht ist nicht zu unterschätzen.

    Der perfekte Kreislauf war geboren:

    Zähneknirschen
    Nasendruck Augendruck, beim Beugen schwindelig
    Kopfschmerz

    Und in diesem Loop befinde ich mich, wo setzt man an und welchem Symptom schenkt man mehr Aufmerksamkeit.
    Ich muss noch dazusagen, das ich mittlerweile knapp 2000€ für physiotherapeutische Behandlungen ausgegeben habe, welche immer nur eine kurze Linderung gebracht haben. Da die Ärzte immer wieder so gern das Wort Verspannung verwenden.

    Meine Behandlungsmethoden sind regelmäßiges Spülen und Nasensalbe, Salzwasserinhalationen. Leider führt dies alles nur immer zu kurzen Linderungen. Es gab auch längere Phasen wo es gut war, aber im Endeffekt sitze ich ja wieder hier und schreibe gerade von den alten Symptomen die ständig wiederkommen.

    Ich bin sehr froh einen so guten Artikel gefunden zu haben, der einem echt Hoffnung verspricht. Zumal ich den Darm noch nicht genauer betrachtet habe. Bin guter Dinge und werde deine Erfahrungen in meinen Heilungsprozess miteinfließen lassen.

    • Hi Michael,

      du hast im wahrsten Sinne des Wortes die Nase voll! Ich fühle mit dir, aber ich denke auch, dass du Hoffnung haben kannst. Es gibt immer Ursachen, die muss man finden. Meistens ist es halt die Darmflora nebst Übersäuerung, dadurch Vitalstoffmangel, Antriebslosigkeit, dadurch zu wenig Sport/Bewegung. Ich wünsche dir viel Erfolg!!! Durchhalten!

      Vielleicht ist der Artikel interessant für Dich? Vinko schildert dort seine Selbstbehandlung seiner Depressionen: https://www.chronische-heilung.de/depressionen-histamin-darmflora/

      LG
      Philipp

  17. Hallo Philipp… Vielen Dank für deinen Blog. Sehr interessant. Mir hat man jetzt zu op geraten. Kieferhöhlen dicht. Geruchssinn sehr stark abgeschwächt. Seit einigen Monaten nehme ich symbioflor Vitamine hochdosiert und säure basen Tabletten. Gelomyrtol und natürlich cortison nasenspray. Zudem cortison in Tablettenform. Dexamethason 0,5 mg. Und das über einen längeren Zeitraum ca 100 Tage. Bis jetzt keine besserung. Ich überlege jetzt zu einem guten homöopathen zu gehen. Aber das wird leider belächelt. Ich weiß nicht ob das der richtige Weg ist. Aber meine Geduld ist langsam am Ende. Mittlerweile leide ich 8 Monate darunter. Herzliche Grüße Lilly

    • Hi Lilly,

      das tut mir leid, aber versuch erst mal alles andere bevor du zur Operation schreitest. Vielleicht hilft dir ja mein Blog. Bleib tapfer und geduldig. Hast du mal eine Darmflora Analyse machen lassen?

      LG und gute Besserung!
      Philipp

  18. Mach 5 Jahren Leidensweg, 2 OPs, ratlosen Ärzten, Asthma und Massen an Nasenpolypen sage ich dieser Krankheit mal wieder den Kampf an… vielen Dank für diese motivierende und informative Seite! Ich hoffe so sehr endlich wieder normal und ohne Prednisolon leben zu können und mein Baby schnuppern zu können ;-)

  19. Hallo Philipp!

    Bin momentan auch wieder mit den Nebenhöhlen bedient und hoffe dass mir deine Methode längerfristig hilft.
    Finde deinen Ansatz zur Darmsanierung sehr interessant. Ich hatte vor 5 Jahren eine OP die leider eine Gelenksinfektion zur Folge hatte, 3 mal täglich intravenös Reserveantibiotikum, 5 OP’s, dann noch 1 Monat oral Antibiotikum. Innerhalb der nächsten 3 Monaten zweimal Clostridium difficile diagnostiziert und mit Antibiotikum „besiegt“. Das ganze hat sehr an mir gezeehrt, brauchte ca. 1 Jahr um wieder halbwegs fit zu sein und mein Normalgewicht erreicht zu haben. Seit damals bin ich sehr Ifektanfällig was meine oberen Atemwege betrifft. Unter anderem sind auch immer wieder die Nebenhöhlen betroffen. Es wird bald in einem CT abgeklärt wie’s wirklich aussieht, mal schauen.

    Zwei Fragen hätte ich noch:

    Wie hast du es mit Sport gehalten? Gerade wenn die Nebenhöhlen wieder akut werden, sollte man ja keinen Sport machen. Und irgendwie habe ich absolut keine Lust den ganzen Winter in die verschneiten Berge zu schauen und nichts machen zu können.

    Hast du die akute Sinusitis damals nochmals mit Antibiotika behandeln lassen oder nur mehr mit Nasenduschen, Darmsanierung usw gearbeitet.

    Danke und LG

    • Hi Daniel, an Sport war eine lange Zeit nicht zu denken. Ich war aber auch saft- und kraftlos bzw. total unmotiviert. Wobei mir leichter Sport gut getan hat. Zu deiner zweiten Frage. Ich bin irgendwann nicht mehr zum Arzt gegangen, weil es eh immer nur Antibiotika gab. Wenn man die Wirkung eines Antibiotikum nicht nach 2-3 Tagen eindeutig merkt, wirkt es nicht (richtig). Das war bei mir eigentlich immer der Fall. Daher habe ich mir gedacht, dass die Ärzte auch ahnungslos sind und habe meinen eigenen Weg gesucht. Was du in diesem Artikel findest, sind quasi meine gesammelten Werke/Waffen gegen meine Sinusitis.

      Viel Erfolg, gute Besserung und VG,
      Philipp

  20. Hi Philipp,

    das hier ist wirklich eine tolle Seite! Danke dafür.
    Ich bin im Moment auch geplagt, es zieht sich seit Wochen (das erste Mal hatte ich eine NHE vor drei Jahren und dann Ruhe). Im Moment habe ich mich für Antibiotika (plus Probiotika dazu) entschieden, nach langem Kampf, viel inhalieren und Infrarot, Sinupret etc. Ich merkte jetzt, dass es nicht mehr geht, Hals und Ohren sind auch betroffen. Aber ich versuche weiter mit Homöopathie und Propolistropfen zu unterstützen, werde auch nächste Woche zum ersten Mal zur Heilpraktikerin gehen. Dein Ansatz mit Darm ist schon sehr gut. Ich habe vor einem Jahr da gute Fortschritte erzielt und das bringt einem das Leben zurück. Aber mit der Heilpraktikerin möchte ich es noch ein Mal richtig angehen.
    Wie stehst du zu Milchprodukten? Ein Verzicht soll Abhilfe verschaffen. Ich bin seit 1 Jahr glutenfrei und das hat mir nichts ausgemacht, aber vom Quark, Joghurt und Frischkäse kann ich mich irgendwie nicht trennen.

    VG,
    NIna

    • Hi Nina,

      ambivalent, zwiegespalten … Rohmilch (nicht abgekocht) bringt meiner Meinung nach sehr viel für den Darm. Außerdem ist Milch (aus dem Supermarkt) ein Bestandteil einer meiner Darmflora-Cocktails für Laktos. Laktobazillen stehen drauf. Und wie baut sich beim Menschen im Säuglingsalter die Darmflora (das erste Mal) auf?

      Wenn du gute Fortschritte mit dem Darmfloraaufbau erzielt hast, warum hast du aufgehört? Zu teuer?

      LG und viel Erfolg,
      Philipp

  21. Hallo Philipp, danke für deinen interessanten Bericht. Meine Nasen-Ohren-Problematik fing (rückblickend gesehen) wahrscheinlich mit der Geburt meiner Tochter vor 20 Jahren an, dabei musste mir der Blinddarm entfernt werden. Vorher hatte ich nie Probleme. Als meine Tochter ca. 4 Jahre alt war hatte ich einen richtig schlimmen Infekt – Nase komplett dicht und Ohren zu. wurde mit Antibiotikum und abschwellenden Nasentropfen behandelt und hat Wochen gedauert. Danach ging es mir wieder ganz gut, aber ich hatte immer das Gefühl, das es nicht wie vor der Erkrankung war und ich war immer anfällig für Infekte. Ich habe zahllose HNO-Besuche hinter mir, die aber alle nichts gebracht haben. Abschwellendes Nasenspray war mein ständiger Begleiter, immer schön unterbrochen durch eine 10tägige Pause, da ich ja nicht abhängig werden wollte. Die behinderte Nasenatmung empfand ich als nicht wirklich schlimm, aber die Ohrbeteiligung (Druckausgleich nur schwer oder nicht möglich, Überdruck/Unterdruck etc.) Seit Oktober hatte es mich wieder akut erwischt. Ich war bei 7 HNO-Ärzten, die von wird schon, alles nicht so schlimm bis sofortige OP ( Nasenscheidewandbegradigung, Nasenmuschelverkleinerung, Polypen-Schleimhautentfernung…, ) sich die ganze Bandbreite gaben. Ich bin ein sehr skeptischer Mensch. Das verschriebene Kortison-Nasenspray habe ich erstmal genommen (4 Wochen), auch, weil mich meine Ohren psychisch total fertig machten – hat aber nicht geholfen – meine Nase war zwar frei, aber ich fühlte mich wie zubetoniert und ich konnte kaum noch schlafen, weil mir ständig Schleim den Rachen runterlief. Die letzte HNO-Ärztin bei der ich war setzte es sofort ab – das Immunsystem war durch das Kortison runter und es hatte sich nach 8 Wochen ein weiterer akuter Infekt draufgesetzt. Zum Glück hatte mir meine Physiotherapeutin angeraten eine Heilpraktikerin aufzusuchen und ich erinnerte mich an eine alte Freundin. Diese stellte auch die sofortige Verbindung Nase und Darm her. Ich verzichte jetzt seit November auf Weizen und Milchprodukte, nehme Enzyme, Sinupret, Kurkuma, diverse homöopatische Mittel auf mich zugeschnitten, Mutaflor und hoffe…habe meinem Körper über Jahre ganz schön was zugemutet und bin von HNO-Ärzten ganz schön abgeschreckt.
    Viele Grüße, Conny

    • Liebe Conny, liebe alle anderen hier,

      wenn meine Ohren „zu“ sind, nehme ich ein Glas heißes Wasser, tropfe einen Tropfen Eukalyptus- oder Minzöl hinein und halte mein Ohr eine Weile darüber.
      Der Dampf steigt ins Ohr, und meistens geht das Ohr nach ein oder zwei Minuten wieder „auf“.
      (Wahrscheinlich kann man auch etwas anderes nehmen als Minzöl; das habe ich halt meistens im Haus.)

      Allerdings sind die Beschwerden, die ich damit bisher behandelt habe, nur alltägliche, harmlose Erkältungssymptome.

      Gute Besserung Euch allen!
      Viele Grüße,
      Julia

  22. Lieber Philipp, ich habe gerade eine akute Sinusitis und bin auf Deine Seite gestoßen. Da ich im Januar schon eine Antibiotikabehandlung hatte, hat der HNO zugestimmt, bis Donnerstag abzuwarten ob es sich ohne bessert. Ich habe verschiedene homöopathische Mittel ausprobiert, inhaliere regelmäßig und mache Nasenduschen und Bestrahlungen mit Infrarot. Seit ca. 1 Woche nehme ich Sinupret (davor Gelomyrtol) und Prosymbioflor. Meine Frage ist, wie Du zu der Antibiotikagabe im Akutfall stehst. Das Problem ist, dass ich nun schon die zweite Woche krankgeschrieben bin und ich langsam aber sicher wieder arbeiten gehen muss… Habe starke Schmerzen im NNH-Bereich. Bin langsam am Ende meiner Kräfte. Liebe Grüße, Ini

    • Hallo Ini,

      hast du nach der Antibiotikabehandlung etwas für die Darmflora getan? Prosymbioflor reicht da nicht aus, denke ich. Milchsäurebakterien mit Präbiotika sollten besser helfen. Ist es denn nachgewiesen, dass die Sinusitis bakteriell ist? Antibiotika richten gegen Viren nichts aus und würden in dem Fall nur die Darmflora schädigen. Im Moment kursieren doch überall ganz fiese Erkältungsviren. Ich glaube, der Körper braucht einfach nur etwas länger.

      LG und gute Besserung!
      Philipp

      • Hallo Philipp, danke für die rasche Antwort. Meinst Du mittels Abstrich nachweisen, ob es bakteriell ist? Nein, das wurde nicht gemacht. Das Sekret hat sich nur im Laufe der Infektion mittlerweile dunkegrün verfärbt (sorry…) und es schmerzt sehr stark in den NNH. Habe mir jetzt dieses geniale Macholdt Inhaliergerät bestellt mit Eukalyptusöl. Danke für Deine Seite! Werde mich noch zum Oreganoöl schlau machen. Das kannte ich noch nicht. Alles Gute Dir. LG ini

  23. Hallo,
    leider habe auch ich diese Probleme. Danke für diese Seite. Ich werde einiges ausprobieren. Das Einzige was ich dazu beitragen kann ist, dass man bei Schnupfen so oft wie möglich den Nasenschleim hochziehen sollte. Vom kräftigen Schneuzen hat mein HNO abgeraten, da die Krankheitserreger auf diese Weise tief in die Nasennebenhöhlen gepresst werden können und wenn sie dort erst mal drin sind, kommen sie meistens nicht wieder ohne Probleme raus.
    LG und gute Besserung!

  24. Es scheint eine Kausalkette zu geben: Infektion (ev. anatomische Disposition), Arztbesuch Antibiotika + Kortison, Chronifizierung.

    Ich bin selbst Arzt und betroffen und gebe vielem hier im Forum recht.

    1. manchmal hat man einfach Pech (Zitat eines HNO Kollegen)
    2. Du kannst 2 Wochen Penicillin nehmen (Amoxycillin – Clavulansäure) es wir mit und ohne Antibiotikum besser, ich solls mir aussuchen.
    3. Vertretung (bei erneuter Infektion) erklärte mir Zwiebewickel sollen helfen…bis jetzt noch die beste Therapie Option.

    Kurz was mir geholfen hat:
    Auslöser vernichten. Viele Nachtdienste mit 3 kleinen Kindergartenkindern zu Hause sind die Garantie für Infektion.
    Kinder werden größer und die Arbeitsstelle bzw Arbeitsbelastung kann man wechseln.
    Psychische Hygiene ist genau so wichtig wie körperliche Fitness. Also keine Angst sich auf eine Couch zu legen und darüber zu reden. Wir gehen ja auch zum Friseur oder zum Physiotherapeuten.
    Stichwort Physiotherapie: Osteopathie hat mir sehr in der chronischen Phase geholfen. Man glaubt gar nicht wie man seine NNH manipulieren kann.
    Akupunktur hilft mir am Abend um mich zu entspannen…nicht jedermann/frau´s Sache sich Nadeln ins Gesicht zu stecken.
    Ganz wichtig Immunsystem stärken durch Ernährung, Bewegung und Ruhe, Und ganz wichtig kalt Duschen….in den infektfreien Phasen. Siehe Kneipp Sebastian der damit seine chronische Erkrankung bekämpft hat.
    Fischöl nehme ich für das Omega Gleichgewicht.
    Am wichtigsten ist es an das zu glauben was man tut.
    Akut nehme ich abschwellendes Neocitran Pulver abends und Clarinase tagsüber…Für die Woche wo man sich wegen Kinder und Arbeit nicht den Tag über ins Bett legen kann. Enthält Antihistamin, und Epinephrin…welches nur symptomatisch wirkt und oft das Problem nur aufschieben kann und Nebenwirkungen hat…heilen muss der Körper von Innen….sprich Seele und Darm.

    Keine abschwellenden Nasensprays!!!!! War bei mir der Hauptauslöser der chronifizierung glaub ich.
    Homeopathische Nasensprays wie z.B: Euphorbium nicht teurer als Meersalz Sprays in der Apotheke und Tonsiotren Tabletten haben bei mir schon eine Sinusitis abgewendet.

    Super Webseite wo aktiver Austausch stattfindet…globales Bewusstsein fördert und dem einen oder anderen bestimmt helfen kann.

    Geruchsinn kam bei mir nach ca 6 Monaten wieder.

    Danke.

  25. Ich denke, ich stehe am Beginn das Rätsel zu lösen. Die Zusammenhänge sind für mich nach mittlerweile 1-2 Jahren ständiger Infekte immer offenkundiger.

    Kurz zu meiner Geschichte: 2013 erstmals Sinusitis diagnostiziert. 2015 erstmals chronisch. Seit 2016/2017 häuften sich die Infekte bis dann im Sommer 2017 gar nichts mehr ging und ich eine massive Sinubronchitis ausgefasst habe. Ohne intensiver Antibiotikabehandlung wäre eine Lungenentzündung wohl unvermeidbar gewesen. Seither ständig wechselnd grünes, gelbes oder weißes Sekret (je nach Gesundheitszustand), verstopfte Nase, Abgeschlagenheit, tw. oder gänzlicher Geruchsverlust. Voriges Jahr im Herbst dann CT wo zur Bestätigung eine Schleimhautverdickung in der Kieferhöhle festgestellt wurde (Sinusitis maxillaris). Darauf hin mehrere Monate Mometason, schlussendlich Kortison oral. Alles ohne Erfolg.

    Am Besten hat mir in der Zeit übrigens Manuka Honig (als Nasendusche) und Euphorbium Nasenspray geholfen. Sowie viel Inhalieren + tägl. Emser Nasendusche.

    Dann begann ich immer mehr im Internet zu Recherchieren. So bin ich auch die Anleitung zur Darmreinigung/Sanierung gekommen – DANKE DAFÜR!!!. Diese hatte ich erstmals im Herbst voriges Jahr durchgeführt. In der Zeit ging es mir gut. Seit Feb. kämpfe ich wieder mit Geruchsverlust usw… Basische Ernährung, Austesten von Unverträglichkeiten hab ich auch alles probiert bzw. tue es noch immer. Auch eine 14-tägige Entgiftungskur hab ich dJ schon gemacht. Ebenso 2 Zahnärzte abgeklappert und das Allergiezentrum besucht. Alles ohne Erfolg oder nennenswerten Befund.

    Vorige Woche lies ich eine Stuhlanalyse durchführen um meinen Darmflorastatus zu bestimmen. Bin seit 3 Wochen zum Akupunktieren bei einer Allgemeinmedizinerin mit ganzheitlichem Ansatz (Applied Kinesiology, Orthomolekulare Medizin, Diagnostik und Therapie nach Dr.F.X.Mayr, Lasertherapie und Laserakupunktur, Homotoxikologie und antihomotoxische Medizin).

    Ich habe das Gefühl, dass ich meine Reise nun beenden kann und endlich die pathologische Ursache gefunden habe. Anhand der Stuhlanalyse!

    Es stellte sich nun heraus, dass in meinem Darm ein basisches Milieu herrscht (sauer wäre gewünscht). Mein sekretorisches IgA (kurz: sIgA) befindet sich am unteren Bereich der Mess-Skala und Enterococcus species sind in meinem Darm defacto nicht vorhanden. Somit sind der Fremdkeimbesiedelung Tür und Tor geöffnet. Und durch das niedrige sIgA können Bakterien und Keime einfacher durch die Darmwand wo dann gleich die ersten Blutgefäße auf die selbigen warten um diese dann unter anderem Richtung Schleimhäute der NNH zu verteilen. Also eine sehr ungünstige Kombination und dies würde aus meiner Sicht auch erklären warum in den letzten 2 Jahren so ungewohnt Infekt anfällig war und dies immer gleich die NNH dicht gemacht hat.

    Nun ist es mir auch verständlicher warum es mir bei Einnahme der Flohsamenschalen (+ Oregano Öl sowie Bentonit) immer besser ging. Mein Darm war über die oral zugeführte „Gesundheitspolizei“ begeistert. Selbst fällt es meinem Körper aufgrund der fehlenden Enterococcus species ja offenbar schwer Keime und Bakterien zu beseitigen. Durch das erniedrigte niedrige sIgA ist meine Darmschleimhaut vermutlich nicht voll funktionstüchtig. Vielleicht haben die Flohsamenschalen hier auch eine unterstützende Wirkung.

    Ich habe viele Infos aus dem Internet geholt und unzählige Stunden vorm Bildschirm verbracht. Mein Erfahrungsbericht soll nun ein kleines Dank an die vielen guten Ratschläge sein.

    Gesund bin ich noch nicht, aber guter Dinge und freue mich auf die kommenden Vorschläge meiner Ärztin, die ebenfalls der Meinung ist, dass in meinem Fall der Darm wohl der Übeltäter ist.

  26. Hier eine Ergänzung zu meinem Bericht vom 20.04.:
    Meine Schleimhautverdickung ist aktuell vollständig verschwunden. Wie erwähnt fehlt mir das Darmbakterium Enterococcus faecalis. Daher nehme ich seit 1 Woche entsprechende Probiotika.

    Auch wenn ich nun offensichtlich das Problem gefunden habe, bin ich über die schulmedizinische Betreuung etwas enttäuscht. Es wäre ja die Ursache relativ einfach zu orten gewesen. Beim Probiotikum „Symbioflor 1“ wird sogar plakativ beworben, dass es bei wiederkehrenden Entzündungen der Nasennebenhöhlen, der Bronchien und der Rachenmandeln hilft. Sollte somit für einen Arzt auch kein Geheimnis sein.

    Einfach kortisonhaltigen Nasenspray oder Kortison oral zu verschreiben wirkt nun im Nachhinein betrachtet ganz schön dilettantisch und ich frag mich zwischenzeitlich wirklich was Ärzte so in einer Ausbildung lernen.

    Jedem der mit chronischen Beschwerden der NNH kämpft, rate ich also dringend seinen Darmstatus bestimmen zu lassen.

    Ich nehme nun „Probiotic Forte“ von ORTHO Therapia und „Pro Symbioflor“.

    • Hallo Michael,
      ich finde mich in deinem Bericht bzgl. Darmstatus wieder.
      Wie Philipp das schon sagte, war ich auch glücklich und froh, ein gesunder junger Mensch zu sein.
      Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich ein extremer Kopfmensch bin und mir viele Gedanken über alle möglichen Dinge mache. Mein Studium habe ich zwar mehr als gut überstanden – jedoch war die Zeit nicht immer ganz einfach und meine Ängst zu versagen häufig vorhanden.
      Mein Studium habe ich im September 2016 abgeschlossen. Im Februar 2017 hatte ich dann eine üble Erkältung mit grünem Sekret, die ich auch über zwei Wochen nicht wegbekam. Ein paar Wochen später dasselbe nochmal. Nun gut, ging alles irgendwann wieder weg. Mitte des Jahes plagten mich dann aber immer häufiger extreme Blähungen über Wochen hinweg. Zudem war ich doch einfach anfälliger geworden für leichte Erkältungen und Schleimbildung. Ich entschloss mich, eine Heilpraktikerin aufzusuchen, die sich wirklich viel Zeit nahm. U.a. würde auch eine Stuhlprobe analysiert -> Enterococcus species ganz am Boden, die Säurungsflora und Immunität am Boden. Nun ja, ich nahm über mehrere Monate Tropfen ein (Pekana), die Blähungen waren wieder weg, wobei ich nicht sicher bin, ob es tatsächlich von den Tropfen kam. Ich war zufrieden und hatte mich deshalb nicht weiter um das Thema gekümmert. Langsam wurde es kühler und meine Nase lief doch ab Anfang November wieder ständig. Mitte Dezember fing dann das Dilemma an. Ich war nur noch am Niesen, Husten und meine Nase lief selbst nachts. Nach etwa vier Stunden konnte ich nicht mehr schlafen, weil die verschiedenen Symptome so extrem waren. Am 25. und 26. Dezember waren meine Lymphknoten am Hals so angeschwollen, dass mein halbes Gesicht geschwollen war. Keine Schmerzen und Schwellung ging nach etwa einer Stunde zurück. Mein Geruchs- und Geschmackssinn waren ab da schon stark beeinträchtigt. Die Zeit verging, besser wurde nichts. Im Januar wechselte ich den Hausarzt, der sich wenigstens die Mühe machte, meine Blutwerte zu untersuchen und einen Ultraschall vom Bauch zu machen. Nichts zu finden. Zudem ging ich zu einer Heilpraktikerin, die nach TCM behandelt. Die Akupunktur empfand ich als angenehm, hielt jedoch nicht lange an. Medikamente, die sie mir gab, halfen nicht. Inzwischen hatte ich Panik, dass in der Wohnung, in die ich im November mit meinem Freund gezogen war, irgendwas nicht passte (Formaldehyd im Spanplatten-Boden,…), jedoch geht es mir in der Wohnung nicht schlechter als sonst wo. Zog sogar vier Wochen wieder zu meinen Eltern, es half nichts. Mitte Februar meldete sich dann meine Lunge – ich bekam jeden Tag einmal Atemnot. Bei der Lungenfachärztin stelle sich zum Glück noch kein Asthma heraus, jedoch muss ich jetzt seit Anfang April mit einem Asthma-Inhaltor inhalieren. Anfangs 2x, hatte ich dann reduziert auf einmal, da sich meine Beschwerden besserten. Zudem sollte ich einen Cortison-Spray nehmen, damit meine Nase und mein ganzer Körper zur Ruhe kommen kann. Seit dem Termin Anfang April besserte sich wie gesagt meine Lunge enorm und auch mein Geruchssinn kam immer mehr zurück, den ich komplett verloren hatte.
      Leider hielt das alles nicht an. Von heute auf morgen – ohne merklichen Grund – fing meine Nase von vorne an. Seit nun vier Wochen rieche und schmecke ich wieder nichts, wache nachts auf, weil mir die Nase läuft. Meine Lungengeräusche kommen auch immer wieder, weshalb ich wieder zweimal inhaliere. Den Spray habe ich vor zwei Wochen wieder abgesetzt, geholfen hat er nicht wirklich und ich bekam zunehmen schneller Nasenbluten.
      Inzwischen weiß nicht mal mehr meine Heilpraktikerin weiter, die mir mit so vielen Medis versucht hat zu helfen.
      Lange Rede kurzer Sinn: meine Blähungen und andere Darmbeachwerden kamen vor einigen Wochen wieder. Ich habe nicht jeden Tag Probleme, aber durchaus häufig Beschwerden. Ich bin der festen Überzeugung, dass meine Nasengeschichte mit meinem Darm zusammenhängen und ich dort ansetzen muss. Nächste Woche habe ich einen Termin bei einer Allgemeinärztin, die mit Naturheilverfahren arbeitet. Ich hoffe sehr, dass sie mir in Richtung Darmaufbau helfen kann und sich meine Beschwerden bessern.
      Es ist beruhigend zu hören, dass es Menschen mit ähnlichen Problemen gibt, die jedoch auch nach langer Zeit wieder zu ihrer Gesundheit gefunden haben.

      • Ach ja, seit bereits zehn Jahren habe ich einen wurzelbehandelten Zahn. Hatte aber seit der OP keinerlei Beschwerden. Beim letzten Röntgenbild (allerdings nur zweidimensional) im März war nichts auffällig..ganz außer Acht darf ich das nicht lassen, aber ich glaube nicht, dass das mein Problem ist…
        VG Melina

  27. Hi Philipp,

    Danke für deinen Beitrag und all die interessanten Hilfsmittel.
    Meine Geschichte:
    Ich habe seit einer Weisheitszahnextraktion 03/17 (laut Ärzten) eine chronische Sinusitis. Zuvor war ich eigentlich nie ein Schnupfenpatient und Sinusitis war für mich ein Fremdwort.
    Nun gut… OP-Termin wurde erfolgreich abgesagt und nun nach mehr als einem anstrengenden Jahr, gespickt mit tausenden Arztbesuchen und Hilfsmittelchen (auf schulmedizinischer Ebene und alternativ), sitze ich nun wieder einmal da und habe „die Nase voll“ – wobei… so genau kann ich das eigentlich nicht sagen. Die Nase fühlt sich halbwegs frei an, der Druck rund um mein Auge und vorwiegend im Schläfenbereich begleitet mich seit über 1,5 Wochen wieder extrem.
    Seitdem war ich beim Neurologen, HNO, Hausarzt, Augenarzt…. und irgendwie konnte und wollte mir keiner so wirklich helfen und ich wurde von A nach B geschoben. Momentan nehme ich neben all den alternativen Mitteln (Akkupunktur, Vitamine, Inhalieren, Ananasextrakte,…) auch wieder Kortisonspray zu mir, der zumindest minimal eine Besserung bringt.
    Ich habe schon ganz oft gelesen, dass Psyche und Darm (mit dem habe ich seit Jahren Probleme und keiner konnte helfen) damit zusammenhängen. Nun warte ich jedoch ein MRT Ende des Monats ab und weiß nachher hoffentlich mehr. Ich weigere mich nämlich anzunehmen, dass ich von einem „Nie-Schnupfen-Patienten“ zu einer chron. Sinusitis gelangt bin und daher eine OP (vor der ich panische Angst habe) über mich ergehen zu lassen.
    Ich hoffe sehr, dass auch ich bald Besserung verspüre und geeignete Hilfsmittel finde. Nicht betroffene Personen können sich diese Qual garnicht ausmalen!

    Alles Liebe weiterhin,
    Marie

  28. Ca. 10 % der Menschen mit Polypen haben ein Salicylsäure-Unverträglichkeit. Gestern konnte ich nach Jahren fast den ganzen Tag riechen nur weil ich Salicylsäure gemieden habe. Wenn man zusätzlich auf Shampoo oder Schmerzmittel allergisch reagiert liegt die Vermutung nahe, dass m am oben schon erwähnten Samter-Trias leidet.

  29. Vorab, eine tolle Seite!

    Ich leide seit meiner Kindheit unter immer wiederkehrenden Nasenpolypen und wurde in den letzten 30 Jahren 4 Mal operiert. Früher hatte ich stark mit Angina zu kämpfen, mindestens 3x im Jahr. Vor zweieinhalb Jahren bekam ich meine erste NNH Entzündung, die ich nicht erkannte und weiter arbeiten ging. Drei Monate drauf lag ich drei Wochen mit einer Bronchitis flach. Ein halbes Jahr später wieder. Bin dann zum Spezialisten, der sagte er könne mir nicht helfen, da das Problem in den oberen Atemwegen liegt. Meine HNO Ärztin hat dann vor einem Jahr meine Nebenhöhlen komplett saniert. Doch da war die Sinusitis schon chronisch. Noch während der Abheilphase hatte ich den nächsten Infekt. Meine korrigierte Nasenscheidewand ist krumm zusammen gewachsen und schmerzt bei jedem Infekt. Mein Zahnfleisch ist chronisch entzündet. Es ist ein ewiger Kreislauf, ich handle mir einen Virus ein, den ich nicht merke, weil meine Nebenhöhlen so ausgescharbt sind, dass ich weiterhin normal Luft (so scheint es) kriege (ich glaube, dass nennt man „Open Nose Syndrom“). Dann läuft das Sekret runter in meine Bronchien und wenn die „voll“ sind, liege ich Wochenlang flach. Ich soll bei jeder noch so kleinen Erkältung Antibiotikum nehmen, damit ich keine Superinfektion kriege, aber sobald ich diese absetze geht es mir wieder schlecht. Ich habe lange Gelomyrthol genommen, bis ich ohne es Panikattacken und Atemnot gekriegt habe. Seit der OP nehme ich nurnoch Spitzwegerich als Schleimlöser. Das hält die Bronchien relativ gut frei. Esberitox als Kur hilft auch gut in der Erkältungszeit. Nasenspülungen helfen rein gar nicht und lösen nur einen fast schon allergischen Schnupfen aus. Die Infrarotlampe hat mir über den Winter auch ganz gut geholfen. Da ich aber erst merke wenn es schon zu spät ist, ob ich wieder einen akuten Schub habe, ist diese mit Vorsicht zu genießen. Ich habe auch schon hoch dosiertes Zink probiert, was mMn nur rausgeschmissen Geld ist. Nehme auch regelmäßig Cortison als Spray. Ratio Allerg macht zwar müde, wirkt aber besser als Mometason – zumindest bei mir. Dies führt allerdings zu absolutem Verlust des Geruchs- und Geschmackssinn, was mich, wie bei vielen, fast am meisten belastet.
    Vor zwei Monaten bin ich erst darauf gestoßen das ich besser auf meinen Base/Säuren Haushalt achten sollte, durch einen Artikel eines Heilpraktikers der neben verschiedener chronischer Erkrankungen auch leichtes(!) Übergewicht, Verspannungen und plötzliche Migräne als Indiz für Übersäuerung aufführte. Darauf hin habe ich mich schlau gemacht und habe nun eine Kur mit Schüsslersalzen angefangen. Viel berichten kann ich dazu noch nicht, da die Therapie mind. 10 Wochen dauern soll.
    Dank dieser Seite werde ich mich jetzt auch mit dem Thema Darm auseinandersetzen. Seit ich Vegetarier bin, habe ich mit Überreizungen und Stuhlproblemen zu kämpfen, mal mehr, mal weniger. Doch den Zusammenhang mit meinen NNH habe ich nie gesehen.
    Meine HNO Ärztin schickt mich dann noch auf Kur. Daran setze ich auch große Hoffnungen. Hat schon jemand damit Erfahrung gemacht?
    Es ist schön so eine Seite gefunden zu haben. Man fühlt sich schon ziemlich allein und unverstanden von Familie und Kollegen, warum man andauernd „kränkelt“, sich schlapp fühlt, lustlos ist. Von aussen wirkt man halt, wenn es nicht akut ist, kerngesund. Das der Kopf ständig schmerzt und ja, auch wenn man sich gesund ernährt andauernd krank ist und am liebsten nur schlafen möchte, sieht keiner.

    • Hi Jenny,

      niemals aufgeben und deinen Weg finden. Dieses andauernd kränkeln kenne ich noch zu gut.

      Die Darmflora ist bei unserer Lebensweise (Ernährung, Antibiotika) meistens geschädigt. Aber auch der Säure-Basen-Haushalt ist wichtig. Wenn ich Basentabletten nehme, ist beispielsweise mein Schlaf viel besser. Wenn ich gerade meine Darmflora aufforste, ist der Schlaf erholsamer und ich träume mehr. Ein gesunder Schlaf ist das A und O. Ich wünsche dir viel Erfolg und zöger nicht, zurück zu meinem Blog zu kommen und zu berichten. Hier gibt es viele Leser, die bestimmt auch gerne mal die ein oder andere Frage beantworten. (Muss ja nicht immer nur ich machen. :-) Es gibt einige, die schon was bewirken konnten!)

      LG und gute Besserung!
      Philipp

  30. Hallo Philipp!
    Was für eine Freude und Wohltat, einen humorvoll geschriebenen und super informativen Artikel über dieses leidige Thema zu lesen!!
    Bei deiner Leidensgeschichte musste ich oft lachen (sorry), weil es bei mir GENAUSO war (incl. der diversen Inhalationsgeräte).
    Heute wollte mir mein Arzt nach der Antibiotika-Behandlung Kortison-Tabletten verabreichen (wenigstens das, wenn ich schon eine OP ablehne…;) und jetzt weiß ich, dass ich wieder auf den langen Weg des Selbststudiums, der Ernährungsumstellung, der Darmgesundung usw. zurück muss…
    Dafür hat mir dein Artikel wieder die Augem geöffnet, danke dir dafür!
    Liebe Grüße und gute Gesundheit für dich
    von Tanja

    • Hi Tanja, danke für die netten Worte. Es ist immer schön für mich, wenn jemand meine Arbeit honoriert.

      Selbst aktiv werden, Dinge ausprobieren (bei mir kann man schon von Experimentieren sprechen :-)), auf den Körper hören und vor allem nicht blind der Schulmedizin vertrauen, das hat mich weitergebracht. Ja, von mir aus nenne es Selbststudium. Ich habe Unmengen alternativmedizinische Bücher gelesen. Manchmal möchte ich mein Regal verstecken, wenn wir mal Besuch haben. :-b

      LG und gute Besserung!
      Philipp

  31. Ich möchte meine Postings vom 20.04. und 02.05. nochmal ergänzen. Ich dachte zwar bereits im Mai es wäre alles vollständig weg, dennoch muss ich sagen dass ich erst jetzt Ende Juni ein völlig neues Geruchs- und Geschmacksempfinden erlebe. Für mich war die Verbesserung im Frühjahr schon so eklatant, dass ich dachte es passt schon alles. Dennoch hab ich in den letzten 2 Monaten einen weiteren Schub gemacht und rieche und schmecke jetzt plötzlich die aller feinsten Details (wieder). Eigentlich so wie früher – nur hatte ich das offenbar schon vergessen… :)

    Ich nehme Symbioflor seit April. Mittlerweile weiß ich, dass der Aufbau der Darmflora unter Umständen Monate bzw. bis zu einem halben Jahr dauern kann.

    Also an all jene die es mit Enterococcus faecalis bzw. E. coli Bakterien versuchen wollen, gebe ich die Empfehlung dies über einen langen Zeitraum konsequent zu tun. Am Besten wie schon erwähnt zu Beginn den Status der Darmflora checken lassen.

    https://www.symbiopharm.de/de/anwendungsgebiete/sinusitis.html

    P.S. Ich denke übrigens, dass es nicht von ungefähr kommt, dass in unserer heutigen Gesellschaft immer häufiger Probleme mit den Nasennebenhöhlen auftreten als früher. Ebenso Allergien immer breiter im Vormarsch sind. Zu tun hat es bestimmt in vielen Fällen mit unserer Ernährungsweise. Wir nehmen zu viele verunreinigte und wenig wertvolle Lebensmittel zu uns. Der heutzutage extrem hochgezüchtete Weizen ist nur 1 gutes und stellvertretendes Lebensmittel. Das belastet unseren Darm und macht ihn krank. Daher liegt in vielen Fällen der Aufbau einer gesunden Darmflora – u.a. durch medizinischen Probiotika – der Schlüssel zum Erfolg.

  32. Hallo Philipp,
    danke für Deine offene und detaillierte Zusammenfassung deines Leidens-und Heilungsweges.
    Meine Tochter ist 16Jahre jung und musste in den letzten Jahren so Einiges aushalten an Schmerzen, Untersuchungen, Frust, verminderte Leistungsfähigkeit und daraus resultierend, depressiver Verstimmung.
    Erst hatte sie mit 13, über drei Monate hinweg, stark geschwollene Lymphdrüsen bds. im Halsbereich. Einhergehend mit Schwindel, Kopf-und Bauchschmerzen. Dann diverse kleinere Geschichten, bis sie im letzten Sommer akute Darmbeschwerden bekommen hat. Viele unangenehme Untersuchungen und Krankenhausaufenthalte folgten. Die Bioptate, der Calprotectinwert und letztendlich die Kapselendo stellten einen Morbus Crohn fest. Der aber von dem niedergelassenen Gastroenterologen noch nicht gesichert wird. Er hofft auf eine evtl.einmalige Darmentzündung. Fast parallel traten immer häufiger, quälende Migräneanfälle auf. Im Sommer ˋ17 stellte ich zum ersten Mal fest, dass meine Tochter täglich übermäßig viel Niesen musste. Sie bekam ein Heuschnupfen-Nasenspray ( bis dato war noch nie ein Allergietest gemacht worden.)
    Ganz vergessen: Neurodermitis hat meine Tochter seit ihrer Geburt.
    Im Rahmen der Untersuchungen, die Aufschluß über die Migräne meiner Tochter geben sollten, kam im MRT eine sehr große Schleimhautschwellung in der linken Kieferhöhle zum Vorschein.
    Ein Pricktest, der (eher laienhaft!) im KH durchgeführt wurde, zeigte heftige Reaktionen auf verschiedene Pollen.
    Im Februar ˋ18 war die erste OP.Fensterung links, Nasenmuschelverkleinerung bds.und etwas an beiden Ohren. Meine Tochter war quasi schwerhörig, durch chronische Gehörgangsentzündungen. (Lt.histologischen Befund war klar, dass es eine gutartige Zyste war, entstanden aus einer chronischen KHE). Die Kieferorthopädin machte im Mai eine Röntgenaufnahme um den Stand der Weisheitszähne abzuklären. Da war die Zyste schon wieder da und noch größer als zuvor. Die komplette Kieferhöhle war ausgefüllt!
    Mitte Juni ˋ 18 die zweite OP. Fensterung zusätzlich rechts und eine Sanierung beider Kieferhöhlen mit Zystenentfernung. Dieses Mal gab es nach der OP Komplikationen, so dass mit Cortison geflutet werden musste, 24/7 Novalgin, Augentropfen und ein Antibiotikum musste verabreicht werden.
    Nach 14Tagen wurde wieder ambulant endoskopiert und die Schleimhäute zeigten sich wieder leicht gereizt.
    Somit muss meine Tochter nun wieder täglich ein Cortisonspray benutzen.
    Da die OP erst vier Wochen her ist und meine Tochter in der letzten Woche zweimal unter starken Brillen-Kopfschmerzattacken litt, fange ich jetzt wieder erneut an alles zu googeln und suche nach Alternativen zu Cortison, OP und Hoffen.
    Ich möchte aktiv etwas ändern…nur mitten in der Pubertät möchten Kinder, auch mit Leidensdruck das manchmal nicht so mitmachen;).
    Ungesunder Lebenstil, also viel fast food und gar kein Sport, u.a. auch auf Grund ihrer Kopfschmerzen.
    Ich sehe auch ganz klar einen Zusammenhang zwischen Darm, Haut, NNH dem Immunsystem, der Psyche ( die durch den Druck seitens der Schule bzgl. der Ausfallzeiten noch mehr in Mitleidenschaft gezogen wird.) usw., aber ich denke, dass wir an einer Stelle einfach den unseligen Kreislauf unterbrechen müssen.
    Immer mal wieder Multilac oder omniflora, wenn auch regide erzwungen, Obst und Gemüse. Dann hoffe ich auf die Sensibilisierung und wollte meiner Tochter mal Akkupunktur schmackhaft machen.
    Momentan nimmt sie auch LORA, damit alles möglicherweise auch von innen abgemildert werden könnte.
    Meine Frage an Dich ist:
    Würdest Du jetzt, mit etwas zeitlichem Abstand, etwas positiv bewerten und dann doch auch empfehlen wie z.B. Akkupunktur, Hypnose oder schlicht Nasenduschen.
    …und eigtl. müsste bei meiner Tochter doch alles Krankmachende aus dem Darm sein, nach drei Abführtagen für die Spiegelungen.
    Liebe Grüße und anhaltende Gesundheit für Dich.
    Tanja

    • Hi Tanja,

      bei mir waren alle Maßnahmen zusammen wichtig. Aber der Aufbau der Darmflora mit vorheriger Darmreinung und auch Basenmittel haben am meisten gebracht.

      Wenn Abführmittel ausreichen würden, um pathogene Keime loszuwerden, gäbe es kein Problem mit Clostridium difficile Infektionen. :-)

      Konnte ich deine Fragen beantworten?

      LG und deiner Tochter gute Besserung!
      Philipp

  33. Lieber Philipp,
    eigentlich war es mir schon selber klar, dass etwas nur ganz oder gar nicht funktioniert und man nicht mit Halbherzigkeit viel erwarten kann.
    Also, ja-Du könntest mir meine Frage beantworten.
    Bei meiner Tochter ist aktuell auf der gefensterten rechten Seite, irgendein entzündlicher Prozess im Gange, laut der Oberärztin im KH.
    Die Seite war bei der Untersuchung stark verkrustet und sie konnte sie nicht einsehen.Zum Glück waren wir rechtzeitig bei ihr, so dass jetzt erst einmal folgende Maßnahmen ausreichen könnten:
    Z.z.soll sie ein Kaltspray benutzen und die Nasendusche häufiger anwenden.
    Der Streß tut jetzt den Rest dazu….ihr geht es nicht so gut.
    Immer mal wieder was Neues, sonst wird es ja auch langweilig und das kurz vor unserem Urlaub:(.
    Seit drei Tagen trinkt sie Oreganotee mit Honig aus der Region, nimmt Multilac-Tbl. und vier verschiedene Nüsse tgl..
    Ihr Körper ist in Aufruhr, gut ist, dass was passiert.
    Ich habe zudem das von Dir genannte Oreganoöl bestellt und Bio-Kümmelkörner für Tee.
    Der Tee hat ihr früher über einen langen Zeitraum sehr gut getan.
    Wir gehen heute zu einer Heilpraktikerin, hauptsächlich wegen der Akupunktur.
    Die Oberärztin hat sie uns empfohlen, der erste Kontakt war vielversprechend.
    Wir möchten mit einer guten Mischung aus Schulmedizin und Alternativmedizin Beschwerdefreiheit schaffen und vlt.sogar eine Heilung herstellen.
    Alles was nicht schadet, wird jetzt ausprobiert!!!
    Immer noch besser, als Cortison, Antibiotikum und Co.!
    Man kann an den Symptomen rumdoktern, aber wie Du hier ja auch schön dargestellt hast, muss die Ursache für alles gefunden und behandelt werden.
    Bei meiner Tochter ist das definitiv der Darm. Denn es ist wie mit der Henne und dem Ei….
    Die Ärzte können oder wollen sich nur auf ihr Fachgebiet beschränken, da bei meiner Tochter alles so komplex ist und wollen keine Zusammenhänge sehen oder darüber nachdenken.
    Bis auf wenige, die aber dann leider ratlos sind.
    Ich bin nur Mutter und möchte den Ärzten nicht jedes Mal sagen, was sie zu tun oder zu berücksichtigen haben. Aber leider muss ich mich jedes Mal dadurch unbeliebt machen ;).
    Meine Tochter hat : Neurodermitis, Migräne, Allergien, chronische Sinusitis max. zystica und zu 99% einen Morbus Crohn.
    Symptome sind folgende: Abgeschlagenheit, Lustlosigkeit, Konzentrationsschwäche, sehr starke Kopfschmerzen, gerne im Brillenbereich, Bauchschmerzen usw..
    Zudem ist sie sehr blaß, kämpft mit Aphthen im Mund und scheint ein (logisch) geschwächtes Immunsystem zu haben.
    Unser Plan sieht so aus:
    Akupunktur, wenn meine Tochter es mitmacht auch eine Ernährungsumstellung, vlt. Eigenblutbehandlungen, Sensibilisierung und ein gutes Darmklima wieder herstellen.
    Alternativ dazu: Kümmeltee, Oreganöl, mehr Bewegung usw.

    (Noch ein ganz anderer Ansatz ist: Wir haben zwei neue Katzen vor 2,5 Jahren dazu geholt. Von Anfang an stimmte etwas nicht, bzgl. wochenlangen Durchfällen bei ihr und zeitweise bei ihm auch mit Blut. Unser alter Kater hatte dann auch zum ersten Mal ühaupt Durchfall.
    Alle Untersuchungen ergaben nichts.
    Aber vlt. trägt ja einer Clostridium difficile in sich? Und hat es weiter gegeben, das würde vieles erklären!)

    Liebe Grüße und gute Besserung für alle
    Tanja

  34. Hallo,

    vielen Dank für die wertvollen Infos. Mich würde sehr interessieren Oregano-Öl für meine chronische Sinusitis zu verwenden. Können Sie mir einen Tipp geben welches empfehlenswert ist?
    Lg Christina

  35. Hallo,ich habe immer wieder Nnh-Entzündungen seit ich klein war. Auf jedem Röntgen-/MRT-/CT – Bild sieht man „saumartige Verdickung der Schleimhaut“ mit Spiegelbildung irre allem rechts. Die Diagnose ist dann immer Sinusitis Ethmoidalis und Maxilaris. Ich glaube das ist schon so min. seit ich 16 bin. Beschwerden habe ich nur wenn ich akut krank bin. Glaube ich zumindest,da ich es ja nicht anders kenne. Nun bin ich 40.
    Ich habe eine Autoimmunthyreopathie Typ Hashimoto. Seit mehr als einem Jahrzehnt gut eingestellt auf Levothyroxin. 2 gesunde Kinder so bekommen. Ich hatte gutartigen Lagerungsschwindel, war mal damit per RTW im KH wg eines plötzlichen Anfalls. Hatte dann Jahre Probleme, seit einigen Monaten nicht mehr bemerkt ohne etwas getan zu haben. Habe immer Darm Probleme wg der Schilddrüse. Habe 2014-15 nach Trennung aus toxischer Beziehung 41kg(!) abgenommen durch kcal – Zählen, Sport und Reduktion von Kohlehydraten. Zwischendurch hatte ich Phasen von normalem Stuhl. Habe zu den Zeiten sehr viel Fleisch gegessen und Gemüse/Salat.
    soviel zur Vorgeschichte.
    Aktuell hatte ich vor 6 Monaten ca einen fiesen Infekt. Starke Hals – und Nnh Schmerzen. Habe cefuroxim begonnen aber nicht vertragen. Bekam vereinzelte Pöckchen und habe mich überall wund gekratzt nach Einnahme. Mein Arzt (den ich nun Wechsel) meint es wäre Einbildung. Habe dann von HNO (nicht sicher ob ich die Wechsel) doxycyclin bekommen und sollte Sinupret nehmen, was aber nicht ging da ich nach der ersten Tablette den ersten „Anfall“ hatte. der Infekt ging nur mit doxycyclin weg. Seitdem ist nichts wie es war. Hatte immer wieder Anfälle von Herzrasen (Ruhepuls über 140), Blutdruck – sonst immer eher niedrig- in solchen Phasen 180/120 damit verbunden dann Panik. War in so einem „Anfall“ beim Arzt, der sagt psychosomatisch fertig. Vertrage die Schilddrüsen Hormone nicht mehr. Nach Einnahme Herzrasen. Bei Weglassen nichts. Hab dann eigenmächtig weniger genommen und davon die Hälfte morgens die Hälfte mittags. (Arzt sauer) Dann war es ein paar Wochen stabil. Habe zu der Zeit aber auch Pantopratzol geschickt wg dauerhaftem Bremen im oberbauch links. zum Ausdauer Sport, wo ich vorher noch bis zu 3x die Woche war konnte ich nicht mehr. Anstrengung =Herzrasen, Schwarz Vor Augen (nur ne sec, nie umgefallen), Herzstechen. Mehrere Kurzzeitig Ekgs bei/nach Anfall bei Arzt und im KH o. B. Langzeit EKG o. B., Langzeit Blutdruck o. B. Allerdings beides an Tagen an denen ich mich wohl fühlte. Blutbild u. Herzenzyme auch bei Beschwerden o. B. Habe das Brennen immer noch, nehme aber nichts. Rontgenbild o. B. Zur Magenspiegelung sollte ich, kann ich nicht, weil ich seither anscheinend eine Angststörung entwickel und Angst vor der Narkose habe. Also habe ich vermutlich ein Magengeschwür oder so. Allerdings sind die Schilddrüsen Werte auch (natürlich) schlechter. Ich nehme jetzt wieder etwas mehr Hormone aber nicht die Ursprungsdosis aus Angst vor Anfällen. Habe dauerdurchfall aber das kenne ich mein Leben nicht anders (Schilddrüse?) habe akut einen Infekt mit knackemdem Geräusch in den Ohren bds. Vor einer Woche ca ein paar Tage mit Temperatur. Ging ohne Pillen weg. Außer das Geräusch, Gang Unsicherheit, etc . Gestern beim andern /neuen?HNO =Trommelfelle ganz weit eingezogen. Hab cefuroxim bekommen weil ich vergessen hatte das ich das nicht vertrage kann ich also nicht nehmen. Nehme jetzt vit C, D3. B komplex schon seit Jahren und abschwellendes Nasenspray in Kinderdosierung. (bin hochsensibel laut psychotherapeutin, das reicht). Wenn die Nnh abgeschwollen sind fühle ich mich sogar lebendig ein paar Stunden. Gestern Abend habe ich die Nase hochgezogen soll man ja (Sekret ist übrigens zäh aber klar bis bißchen weiß) da hat es ein Mal stark gestochen im trommelfell links und mir war kurz schwindlig jetzt suche ich gleich einen Doktor (ist Samstag) weil wohl mein Trommelfell gerissen ist. Habe natürlich Angst… Das der dauerhafte Schwindel wiederkommt, das Bakterien reinmaschieren, das ich operiert werden muss… Bin alleinerziehend und kann nicht ausfallen! Habe ihr irgendwelche Tipps?

    • Hallo Vicky,

      das hört sich ja gar nicht so gut an. Ich habe mein gesamtes Wissen in meinem Blog bereits zum Besten gegeben. Vielleicht hat ja ein Leser eine Idee.
      Hast du denn schon mal an eine Darmsanierung gedacht?

      LG und gute Besserung!
      Philipp

  36. Hallo Philipp,

    ich möchte mich hier kurz auch über meine erfahrungen mit oregano öl äußern.

    Ich leide seit 3 Jahren immer wieder an Mandel und Nasennebenhöhlen entzündungen, die immer mit Antibiotika behandelt wurde. Alle Ärzte haben immer gesagt „Ja ohne geht das nicht weg“. Also ich immer schön brav geschluckt. Irgendwann wollte mein Körper nicht mehr nd der Höhepunkt war dann vor kurzem eine Clostridien Difficile Infektion im Darm, ausgelöst duch ein Breitbandantibiotikum.
    Es folgten Krankenhausaufenthalte und noch mehr Antibiotika. Mehrere Rückfälle.
    Habe dann von dem oreganoöl gelesen und bi nicht nur de Clostridien damit losgeworden sondern auch meine Nasenebenhöhlenentzündung.

    Zusätzlich habe ich noch CBD öl eingenommen und Nasenschleimhäute damit eingerieben.

    Ja was soll ich sagen so schnell bin ich noch nie beschwerdefrei geworden. 5 Tage hat es gedauert.

    Ob es nur alleine mit dem Oreganoöl weggegangen wäre kann ich nicht sagen, aber das CBD Öl hat auf jedenfall schmerzlinderung gebracht.

    Ich habe mehrmals am Tag mit dem Oreganoöl eine Nasendusche gemacht (Verhältnis muss natürlich sehr verdünnt sein. habe immer 1 Tropen auf ein Glas wasser genommen und davon 1/4 in die Nasendusche und dann mit Wasser und Salz aufgefüllt).

    Vielleicht ist es ja auch für einige Sinusitis geplagte was. Ein ersuch ist es wert.

    LG

    • Hallo Pandora,

      danke für deinen Erfahrungsbericht. Ich schätze mal, dass viele Besucher meines Blogs ähnliches berichten könnten (aber sich nicht trauen). Ich denke, dass du denjenigen mit deinem Beitrag sehr geholfen hast.

      LG und weiterhin viel Erfolg
      Philipp

  37. Guten Morgen,

    auch ich habe eine chronische Sinusitis und einen langen Leidensweg hinter mir. Angefangen hat es vor ca. 2 Jahren, bis zu diesem Zeitpunkt wußte ich weder das ich eine Sinusitis habe, noch was das eigentlich ist.
    Durch Öl-ziehen habe ich unbewusst angefangen den festsitzenden Schleim zu lösen, da bei mir aber alle Nebenhöhlen dicht waren konnte es nicht abfliessen, setzte sich in den Kiefernhöhlen fest und verursachte höllische Zahnschmerzen. Zu dem Zeitpunkt war ich Dauerpatient in der HNO-Notaufnahme. Da ich aber kein Fieber hatte riet man mir nur zu Ibus und immer schön weiter hinhalieren, Sinupret usw. Half alles nichts, im Gegenteil, es wurde immer schlimmer. 5 Wochen am Stück „Zahnschmerzen“, ich konnte einfach nicht mehr. 2400er Ibus, Paracetamol, Novalgintropfen…..keine Linderung. Ich sollte operiert werden, aber bei dem Gedanken fühlte ich mich noch unwohler. Also habe ich selber angefangen rumzuexperimentieren.
    Zuerst habe ich nicht mehr inhaliert, um nicht noch mehr Schleim zu lösen, der sich staute. Erstmal abschwellendes Nasenspray. Ist nicht gut, aber hat geholfen dass der Rotz abfließen konnte.
    So, jetzt zu den Dingen, die mir WIRKLICH geholfen haben.

    1.Wasserstoffperoxid 3%! Dabei denken die meisten Menschen erstmal ans Haare färben :-). WPO ist keine Chemie, es zerfällt zu Wasser und Sauerstoff. Viren, Bakterien, Pilze usw. können in sauerstoffreicher Umgebung nicht überleben.

    2. Kaiser Natron. Hält den Körper basisch.

    3. MSM. Körpereigener Schwefel. Bindet zudem Giftstoffe usw.

    Ich habe angefangen die Nasendusche mit sehr warmen Wasser zu füllen, dazu Nasenspülsalz, halber Teelöffel Natron, 10 Tropfen Wasserstoffperoxid. Zu Anfang ganz normal damit gespült. Innerhalb kürzester Zeit löste sich der erste Schleim. Sehr ekelig, aber sehr befreiend. Dadurch merkte ich aber auch, dass mein Kopf komplett dicht war.
    Um die oberen Nebenhöhlen zu erreichen ziehe ich mir das Gemisch in eine kleine Spritze, knie mich hin, Kopf nach unten und dann rein damit. Kurz einwirken lassen, dann rausschnäuzen. Das mache ich jetzt schon etliche Monate und es wird immer besser.

    Wichtig ist auch, dass die Bakterien die im Schleim sitzen nicht mehr in den Körper gelangen, dass diese gebunden und ausgeschieden werden. Deswegen nehme ich MSM, ist zudem auch gut für die Gelenke usw.

    Die Mittel die ich nehme kosten alle nicht viel, bekommt man in der Apotheke oder übers Internet.

    Jeder der es ausprobieren möchte, sollte sich im Vorfeld über die Mittel informieren. Und bei den ersten Versuchen immer eine geringe Dosis und IMMER verdünnt einnehmen. Irgendwann merkt man von selbst, was und wieviel der Körper verträgt.

  38. Leider finde ich meinen Kommentar vom Freitag nicht mehr?
    Philipp, meine Frage war, wie schnell es dir mit der Darmsanierung besser ging? Konntest du schon vorher wieder riechen oder kam das im Zusammenhang mit der Sanierung wieder?

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